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Einrichtung und Dekoration der Wohnung – wichtig für das Wohlbefinden

Ob Haus oder Wohnung, jeder möchte sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlen. Einrichtung und Dekoration tragen erheblich zum Wohlbefinden bei. 

Beide sollten aus diesem Grund nicht nur ihren Zweck erfüllen, sondern auch den Charakter der Bewohner spiegeln. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Stil man bevorzugt. Für alle Geschmäcker gibt es die passenden Accessoires. Hier haben wir zusammengefasst, warum es in punkto Lebensqualität so wichtig ist, sich mit einer kreativen Einrichtung “auszutoben”.

Egal, ob es in eine neue Wohnung geht oder in ein neues Haus. Wer umzieht möchte der neuen Bleibe mit der passenden Dekoration eine persönliche Note verleihen. Wer sich selbst etwas aufbaut, kehrt gern wieder dorthin zurück. Am Anfang trifft das wohl auf jede neue Wohnung zu. Doch wenn man sich richtig wohlfühlt, hält dieses Gefühl umso länger an.

Farben tragen zum Wohlbefinden bei

Dazu zählt unter anderem, die Räume ihrer Funktion entsprechend in die richtige Farbatmosphäre zu hüllen. Während weiß beziehungsweise kalte Farben ideal für ein Bad oder ein Schlafzimmer sind, sollte ein Wohnzimmer warm wirken, was unter anderem mit orange oder Erdfarben erzielt werden kann. Helle Rottöne fördern die Kommunikation. Sie sind damit ideal für Esszimmer. Aber Achtung: Rot ist auch eine Signalfarbe. Deswegen sollte auf ein zu intensives Rot verzichtet werden, da es das Gemüt aggressiv macht.

Das ist jungen Menschen bei der Einrichtung wichtig

Wie eine Studie aus dem Jahr 2012 zeigt, ist es insbesondere jungen Menschen wichtig, dass Einrichtung und Dekoration Ausdruck der eigenen Individualität sind. Die Studie “Hauptsache individuell – Eine Studie zum Einrichten und Dekorieren in Deutschland” hat ergeben, dass eine individuelle Gestaltung der Wohnung ist für 20- bis 30-Jährige ein wichtiger Faktor in der Selbstfindung ist.

Es wurde außerdem herausgestellt, dass Deko- und Einrichtungsgegenstände so beliebt sind, weil sie mit wenig Aufwand eine starke Individualisierung ermöglichen. Sie sind häufig günstig erhältlich und können meist schnell und einfach montiert oder angebracht werden. Das zeigt sich unter anderem, sobald die Wohnungen der Jahreszeit entsprechend dekoriert werden. So kommt schon Wochen vor dem Weihnachtsfest allmählich die passende Stimmung auf, wenn die ersten Dekoartikel wieder ausgepackt werden. Online-Shops wie Emil & Paula bieten ein umfangreiches Sortiment an Wohnaccessoires, bei dem so ziemlich jeder fündig wird.

Diesen Stellenwert hat die Einrichtung für Mid Ager

Auch die Gruppe der 50- bis 60-Jährigen, die Referenzwerte zu den jüngeren geliefert haben, nehmen die Wohnung als Ort der Ruhe und des Rückzugs wahr. Für sie hat die Dekoration allerdings einen anderen Stellenwert. Sie bevorzugen eher qualitativ hochwertigere Gegenstände, was selbstverständlicg auch damit zusammenhängt, dass sie in der Regel wohlhabender sind als junge Studenten oder Berufsanfänger. Außerdem spielt für sie die Nachhaltigkeit der Investition eine Rolle.

Welche Wohntypen gibt es und welche Einrichtung haben sie?

Dass hinter der Wahl der Einrichtung mehr als nur der persönliche Stil steckt, hat der Psychoanalytiker Fritz Riemann festgestellt. Er hat sogar vier unterschiedliche Typen anhand der Einrichtung abgeleitet: Nähetyp, Distanztyp, Dauertyp, Veränderer.

Der Nähetyp braucht es gemütlich. Er bevorzugt beispielsweise warme Farben und weiche Stoffe. Für den Distanztyp ist Leder ein wichtiges Material. Er stellt seine “Trophäen des Lebens” gern zur Schau. Dazu zählt eine gewaltige Zahl an Büchern, die er sein Eigen nennt. Antiquitäten und hochwertige Möbelstücke treffen den Geschmack des Dauertyps. Er mag ein außergewöhnliches Design und reduziert Gegenstände nicht nur auf ihren Gebrauchsnutzen. Der letzte von Riemann definierte Wohntyp ist der Veränderer. Er richtet seinen Geschmack nach der jeweiligen Mode und ist entsprechend offen für neue Einflüsse.

Selbstverständlich lässt sich nicht jeder in ein solches Raster einteilen. Es handelt sich lediglich um Grundtypen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können und ineinander übergehen. Bei der Auswahl der Einrichtung ist es viel wichtiger, seine Vorstellungen umzusetzen als einem dieser Muster entsprechen zu wollen.



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