Poolbau für Hauseigentümer: Was ist zu beachten?

Poolbau für Hauseigentümer
Poolbau für Hauseigentümer

Vom günstigen Quick-Up Pool über Stand-up oder Stahlwandpool gibt der Markt alles her. Die Nachfrage nach der eigenen Abkühlungsmöglichkeit im Garten ist groß. Für Hauseigentümer ist der Poolbau oft einfacher als gedacht.

Die Sommer in Deutschland werden heißer, und nicht jeder hat das Meer oder den Badesee vor der Tür. Daher entscheiden sich immer mehr Hauseigentümer für den Poolbau zu lassen. Es ist auch möglich, einen Pool selber zu bauen. Allerdings sollten der Aufwand nicht unterschätzt und das Budget nicht zu knapp kalkuliert werden.

Die Planung vorab: Was gilt es beim Poolbau zu beachten?

Oft liegen Vorstellung und Realität leider weit auseinander. Es gibt kostenlose 3D-Software, die die Optik und Umgebung des geplanten Pools sehr gut darstellt. Die eigentliche Planung sollte aber einem Profi überlassen werden. Fragen wie zur Beschaffenheit des Untergrundes, aber auch in punkto Bäume, Gebäude und Leitungen in der unmittelbaren Umgebung und nicht zuletzt die Größe, Tiefe und Form des Pools müssen genau untersucht werden, bevor auch nur der erste Spatenstich gemacht werden kann.

Wichtig: Je nach Größe (50 Kubikmeter Volumen) muss eine Baugenehmigung eingeholt werden. Allerdings sind die meisten Pools ohnehin kleiner. So wäre ein Pool von 4m x 2m x1,50m problemlos ohne amtliche Genehmigung möglich. Das entspricht einem Wasservolumen von rund 48 Kubikmetern. Eine Geldstrafe bei nachträglicher Kontrolle kann hoch ausfallen. Bisweilen droht sogar der Abris.

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Wie viel Pool kann ich mir leisten?

Hier empfiehlt es sich, Preise von mindestens zwei Anbietern zu vergleichen. Das ist aufwendig, da Firmen ebenfalls genau planen und alle individuellen Wünsche berücksichtigen. Am Ende lohnt es sich aber, da man eine vierstellige Summe sparen kann. Ein kleinerer Poolbau im Garten kann 4000 Euro bis 12.000 Euro kosten. Wie bereits erwähnt, hängt die Endsumme stark von äußeren Begebenheiten und den eigenen Bedürfnissen ab.

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Soll der Pool beheizt und/oder beleuchtet werden? Wie sieht es mit der Sicherheit aus, wird eine kinder- und haustiersichere Abdeckung benötigt? Günstiger kann es werden, wenn der Pool in Eigenleistung gebaut wird. Zahlreiche Anleitungen dazu gibt es im Internet. Eine Garantie, dass Bodenplatten, Erdaushübe, Material und Zubehör am Ende weniger kosten, gibt es nicht. Gerade beim Poolbau in Eigenleistung kann man auf Hindernisse stoßen, die ein großes Loch ins Budget reißen können.

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Der Pflegeaufwand eines Pools

Schon kleine Pools weisen einen großen Pflegeaufwand auf. Algenbildung, Verunreinigung durch Regenwasser, Laub oder Sand sind schneller vorhanden als einem bewusst wird. Eine hochwertige Sandfilteranlage, die regelmäßig gesäubert und gewartet wird, sollte zum Standard gehören und nicht in Vergessenheit geraten.

Wer klares, reines Wasser bevorzugt sollte auf eine regelmäßige Reinigung und reinigendes Zubehör wie Kescher und Skimmer nicht verzichten. Für Menschen mit Chlorallergie oder die auf natürliche Mittel setzen möchten, gibt es algenhemmende Substanzen auf organischer Basis, die verhindern, dass das Wasser trüb wird. Auch Hundehalter sollten auf mögliche Risiken in Zusammenhang mit Chlor achten. Je nach Benutzung muss dies etwa alle zwei Wochen erneut dem Wasser zugesetzt werden.

Fazit

Ein Poolbau will gut überlegt sein, kann aber eine echte Bereicherung für Familien sein. Die Möglichkeiten sind schier unendlich, das Budget meistens nicht. Deswegen ist es von Vorteil, sich vom Fachmann beraten zu lassen und Prioritäten zu setzen. Oft wird bei einem kostenlosen Planungsgespräch bereits klar, auf was man verzichten kann und welche Aspekte man nicht bedacht hat. So lösen sich Fragen und Unklarheiten, und der Poolbau kann als Investition in das eigene Zuhause starten.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).