Wer mit anderen zusammen in einem Mehrfamilienhaus oder in einer groĂźen Wohnanlage lebt, der wird schon mit dem Thema Schallschutz konfrontiert worden sein. Die immer wieder diskutierte Frage lautet, wie viel Schallschutz eine Wohnung aufweisen muss und inwieweit die Emissionswerte bei einer Wohnungssanierung beachtet werden mĂĽssen.
Welche Schallschutzwerte gelten in einem Gebäude?
In einem Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof (BGH) klagte eine Wohnungseigentümerin, da sich der Trittschallpegel nach der Sanierung der über ihr befindlichen Wohnung von 46dB auf Werte zwischen 52dB und 57dB erhöht hatte. Allerdings wollte sie geltend machen, dass die Schallschutz-Grenzwerte zum Zeitpunkt der Sanierung im Jahre 2012 gelten müssten, wonach der Trittschallpegel maximal 37dB betragen dürfte.
Der Zeitpunkt der Gebäude-Errichtung ist maßgebend
In seinem Urteil vom 16. März 2018 (Aktenzeichen V ZR 276/16) folgten die Richter der Argumentation der Klägerin nur teilweise. Ihr Antrag auf Einhaltung der 37dB wurde mit Hinweis auf die lediglich einzuhaltenden Grenzwerte zum Zeitpunkt der Gebäude-Errichtung abgelehnt, womit die Richter dem Urteil der Vorinstanz folgten. Diese hatte entschieden, dass die über der Klägerin wohnende Partei geeignete Schritte unternehmen musste, um den Trittschallpegel auf den 1990 (und damit zum Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes) geltenden Grenzwert von 46dB gewährleisten.
- Gleichzeitig ist der Stoff weich und behält seine angenehme Haptik - auch nach der Schonwäsche bei 30°C
- Bitte beachten Sie, dass der Vorhang 85 % des Schalls absorbiert
- Schallabsorber Akkustikschaumstoff - Saiqiang Akustikschaumstoff sind für die Schallabsorption und -isolierung konzipiert. Die keilförmige Oberfläche vergrößert die Kontaktfläche mit den Schallwellen, um zu verhindern, dass der Schall weiterhin im ganzen Raum widerhallt, indem überschüssige Schallwellen gedämpft werden.
- Hochwertiges flammhemmendes Material - 12 StĂĽck Akustikschaumstoff bestehen aus hochdichtem Polyurethanmaterial. Der akustikpaneele besteht aus flammhemmenden und umweltfreundlichen Materialien, die den Test von Intertek bestanden haben. Hinweis: Bevor Sie akustikpaneele in einem geschlossenen Raum verwenden, sollten Sie lĂĽften, um den Geruch des Flammschutzmittels zu entfernen.
- Einfach zu benutzen Schalldämmung - Akustikschaumstoff können in warmem Wasser für 3-5 Minuten eingeweicht und dann ausgewrungen werden, setzen Sie es in den Trockner für 20 Minuten oder natürliche Lufttrocknung für 24-48 Stunden um die ursprünglichen Formen wiederherzustellen.
- Vielfältige Anwendungen - Die Akustikschaumstoff eignet sich hervorragend zur punktuellen Behandlung von Schall an Wänden in Ihrem Studio oder Büro. Für den Einsatz in Aufnahmestudios, Regieräumen, Youtube-Raum, Büros Heimstudios, Home Entertainment-Theater, Home Offices. Einfach zu formen und zuzuschneiden, die Änderung wird die Leistung nicht beeinträchtigen.
- Tipps - Keine Panik beim Öffnen der Verpackung! Komprimierte Verpackungen sparen Logistikkosten! Bitte weichen Sie es in warmem Wasser für 3-5 Minuten ein, dann lufttrocknen oder trocken schütteln. Danach erhalten Sie Größe: 30 x 30 x 2,5cm
Abgelehnt wurde hingegen der Antrag der Klägerin, den Beklagten dafür bestimmte Maßnahmen vorzuschreiben. Sie dürfe zwar mit Blick auf § 1004 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) und in Verbindung mit § 14 Nr. 1 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) die Reduzierung des Trittschallpegels verlangen, aber nicht die dazu führenden Maßnahmen vorgeben.
Weitere höchstrichterliche Urteile zum Schallschutz
Auch bei DurchfĂĽhrung anderer SanierungsmaĂźnahmen, etwa dem Auswechseln von vorhandenem Teppichboden durch Laminat oder Parkett, kam es zu Rechtsstreitigkeiten, zu denen der Bundesgerichtshof 2014 ein Urteil gesprochen hat (Aktenzeichen V ZR 73/14).
Hier wiesen die Richter darauf hin, dass durch das Tauschen des Bodenbelags keine Benachteiligung bezüglich des Trittschallpegels im Sinne von § 14 Nr. 1 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ergäbe. Die zum Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes nach DIN 4109 geltenden Grenzwerte wurden nach Auffassung der Richter gewahrt.
