Heizen mit Strom – Die 5 besten Möglichkeiten

Wie sinnvoll sind Elektroheizungen als Alternative zu Öl und Gas? Foto: © Angelov /stock adobe
Wie sinnvoll sind Elektroheizungen als Alternative zu Öl und Gas? Foto: © Angelov /stock adobe

Viele Verbraucher mussten zuletzt erhebliche Preissteigerungen bei Öl und Gas verkraften. Die Kosten für fossile Energieträger sind durch die krisenhaften Entwicklungen an den Märkten in den vergangenen Monaten stark gestiegen.

Gerade in der kalten Jahreszeit fragen sich daher viele Haushalte, ob sich die gestiegenen Kosten für Öl und Gas nicht besser durch ein Heizen mit elektrischer Energie auffangen lassen. In diesem Beitrag stellen wir die gängigsten Möglichkeiten zum Heizen mit Strom mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

1. Elektroheizung

Wer nicht mit der Zentralheizung oder mit Öl oder Gas heizen möchte, für den kann eine moderne Elektroheizung eine echte Alternative sein. Die Funktion von Elektroheizungen ist dabei in der Regel ähnlich: Elektrischer Strom wird durch ein leitfähiges Material geführt, das sich dadurch erwärmt und die Wärmeenergie an die Umgebung abgibt.

Eine moderne und energiesparende Elektroheizung arbeitet dabei entweder nach dem Prinzip einer Widerstandsheizung oder einer Wärmepumpe: Bei ersterem wird die elektrische Energie direkt an ein Medium (in der Regel die Raumluft) abgegeben, während eine Wärmepumpe diese Energie in einem Zwischenschritt der Außenluft entzieht.

Die gängigsten Elektroheizungen sind sogenannte Konvektoren. Sie sind relativ mobil und können einen Raum über die Luft schnell erwärmen. Besonders geeignet sind diese Elektroheizungen dabei für kleinere, gelegentlich genutzte Räume oder als zusätzliche Heizung an besonders kalten Tagen. Dabei sind sie mit ihren Anschaffungskosten im niedrigen dreistelligen Bereich recht günstig, können allerdings eine große Heizungsanlage meist nicht vollständig ersetzen.

2. Heizlüfter

Eine besonders schnelle Lösung stellen Heizlüfter dar. Diese Elektroheizungen erwärmen direkt die eingesaugte Umgebungsluft und können einfach und platzsparend aufgestellt werden. So lassen sich gerade kleinere oder wenig genutzte Räume wie das eigene Homeoffice oder ein Gästezimmer gezielt erwärmen.

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Vorteilhaft sind der günstige Anschaffungspreis und die zügige Wärmeentwicklung. Eher von Nachteil sind jedoch der recht geringe Wirkungsgrad und das starke Betriebsgeräusch des Lüfters.

3. Infrarotheizung

Anders als Konvektoren zielen Infrarotheizungen nicht auf die Erwärmung der Raumluft ab, sondern sollen die angestrahlten Körper selbst über Infrarotstrahlung erhitzen. Hierbei werden also nicht sämtliche Luftschichten einschließlich der Raumluft unter dem Dach oder der Decke, sondern lediglich die direkten Aufenthaltsbereiche bis auf Brusthöhe erwärmt – so soll gezielt die richtige Umgebungstemperatur hergestellt werden.

Daher wird durch Infrarotheizungen gerade in großen Räumen keine Energie verschwendet, sondern nur der wirklich genutzte Bereich beheizt. Da sie die Wärme immer direkt an alle festen Körper im Raum und nicht an die Luft abgegeben, ist ein Dauerbetrieb etwa bei Abwesenheit jedoch wenig sinnvoll. Zunehmend nachgefragt werden auch sogenannte Hybrid Modelle. Details dazu im Internet.

4. Elektro-Fußbodenheizung

Diese Art der Elektroheizung ist gerade für Räume ohne Fußbodenbelag sinnvoll. Hierbei werden spezielle Heizmatten unter den Fliesen- oder Kachelböden von Küche oder Badezimmer verlegt, welche Füße und auch Umgebungsluft erwärmen. Gerade an sehr kalten Tagen können sie daher einen Beitrag für das Warmhalten dieser Räume bieten und für eine entspannte Nutzung gerade von Nassräumen sorgen. Eine große Heizungsanlage lässt allein durch eine Fußbodenheizung jedoch nicht ersetzen.

5. Heizdecken

Eine weitere wertvolle Unterstützung in besonders kalten Zeiträumen können auch Heizdecken liefern. Bei ihnen ist in das textile Material ein Heizdraht eingearbeitet, der direkt über die Steckdose mit Strom versorgt werden kann. Gerade bei kurzfristigem Bedarf können sie einen Beitrag zum behaglichen Wohnen liefern, ohne sehr viel Energie über die Zentral- oder Ölheizung aufwenden zu müssen. Durch den geringen Anschaffungspreis eignen sie sich daher auch für die Notfallvorsorge.

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Fazit

Prinzipiell kann der gesamte Haushalt mit elektrisch beheizt werden, die Geräte eignen sich jedoch am besten für das Auffangen kurzfristiger Lastspitzen oder das zielgerichtete Erwärmen einzelner Zimmer und Bereiche. Da sie über einen guten Wirkungsgrad verfügen und recht preiswert in der Anschaffung sind, können sie für normale Heizungssysteme eine wertvolle Unterstützung im Winter darstellen.

Foto: © Angelov /stock adobe

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).