So richten Sie Ihr Homeoffice optimal ein

Arbeiten im Homeoffice ist im Trend, immer mehr Menschen arbeiten zumindest einige Tage in der Woche remote von Zuhause aus. Damit das funktioniert, ist ein passendes Büro die Grundvoraussetzung.

Die Einrichtung obliegt dem Arbeitnehmer, wobei es aber Zuschüsse gibt, die die Kosten reduzieren können. Was aber gehört dazu, damit Zuhause arbeiten wirklich gut funktioniert?

Der richtige Sitzplatz ist das A und O 

Um Zuhause bequem arbeiten zu können, braucht es einen angepassten Sitzplatz an die persönlichen Bedürfnisse. Der Couchtisch im Landhausstil ist ebenso ungeeignet wie der Küchentisch, denn hier ist nicht genug Arbeitsfläche vorhanden. Der Schreibtisch muss so groß sein, dass alle Arbeiten problemlos durchgeführt werden können, idealerweise wird er an die gewohnten Arbeitsbedingungen im Büro angepasst.

Dazu gehört ein ergonomischer Bürostuhl, damit das lange Sitzen keine unangenehmen Folgen für den Rücken hat. Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Stuhl über eine Lordosenstütze verfügt, die den unteren Rückenbereich beim längeren Sitzen abstützt und dafür sorgt, dass die Wirbelsäule gerade bleibt.

Die richtige Beleuchtung – direkt und indirekt mit Tageslicht kombinieren

Die beste Beleuchtung ist immer noch das Tageslicht, denn das ist nachhaltig und Sommer wie Winter vorhanden. Das gehört sowieso zu einer sinnvollen Wohnungseinrichtung.

Während der Wintermonate wird es allerdings später hell und früher dunkel, so dass elektrisches Licht wichtig wird. Und auch im Sommer kann es manchmal passieren, dass das Sonnenlicht nicht zur Arbeit genutzt werden kann. Wenn die Sonne zu stark ins Büro scheint, kann der Raum überhitzen, und es wird unangenehm zu arbeiten. Dann helfen Lichtschutzrollos, die das Blenden am PC verhindern.

Eine Schreibtischlampe gehört grundsätzlich dazu, denn so ist es möglich, direkt am Tisch zu arbeiten und dabei die Augen nicht zu strapezieren. Sie sollte schwenkbar sein, so dass der Einfallswinkel ganz nach Bedarf variieren werden kann.

Auch ein gutes Deckenlicht ist wichtig, was das Büro in allen Einzelheiten ausleuchtet. Wenn es perfekt laufen soll, kann das Deckenlicht gedimmt werden, so dass es selbst zu entscheiden ist, wann Vollbeleuchtung und wann nur ein mildes Licht benötigt ist. Indirekte Lichtquellen sorgen für ein angenehmes Ambiente, was bei leichten Arbeiten und Telefonkonferenzen bevorzugt wird.

Kühl und Warm im Homeoffice

Auch die optimale Temperatur spielt im Homeoffice eine Rolle. Zur Einrichtung gehört daher die Installation eines Deckenventilators, eines klassischen Ventilators oder sogar einer Klimaanlage. Beim Kauf solcher Geräte muss darauf geachtet werden, dass es sich um energiesparende Varianten handelt, damit die Kosten nicht zu schnell durch die Decke schießen.

Für den Winter braucht es Heizmöglichkeiten. Um die Wärmeeffizienz des Raumes optimal auszunutzen, sollten die Möbel nicht direkt vor der Heizung platziert werden. Ein Smart-Thermostat unterstützt dabei, immer die bestmögliche Arbeitstemperatur zu generieren. Dabei ist es wichtig zu bedenken, dass ein angenehm warmes Umfeld die Arbeitsleistung erhöht, Überhitzung aber auch einen gegenteiligen Effekt haben kann.

Auf das Raumklima achten

Wer besonders viel Wert auf ein gutes Arbeitsklima legt, kann außerdem einen Lufterfrischer nebst Luftbefeuchter installieren. Besonders im Sommer hat es sich bewährt, wenn die Atemluft befeuchtet wird und so dafür gesorgt werden kann, dass es keine Atemprobleme durch starke Hitze gibt. Nur wer sich wohlfühlt, kann optimal Zuhause arbeiten.

Foto: VinzentWeinbeer via pixabay

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