Alarmanlage nachrüsten – Möglichkeiten im Überblick

Sicherheit ist ein Gefühl, dass für uns Menschen sehr wichtig ist. Vor allem die Sicherheit in den eigenen vier Wänden muss gewährleistet sein. Oft ist es deshalb eine gute Idee, über das Nachrüsten eines Hauses oder einer Wohnung mit einer Alarmanlage nachzudenken.

Was es bedeutet, sich in der eigenen Wohnung nicht sicher zu fühlen, wissen oftmals nur Menschen, die schon einmal die Erfahrung eines Einbruchs am eigenen Leib erleben mussten. Daher ist es umso wichtiger, alles in der eigenen Macht stehende zu tun, um ein solches Negativerlebnis zu verhindern.

Es gibt eine ganze Reihe wichtiger Sicherheitsvorkehrungen, wenn es darum geht, Einbrecher draußen zu halten. Da wären die Türschlösser, die entsprechend einbruchssicher gestaltet werden können. Auch Gefahrenpunkte wie beispielsweise Lichtschächte vor dem Kellerfenster sollten hinreichend gesichert sein. Andernfalls kann sich ein Einbrecher in einem solchen Lichtschacht alle Zeit der Welt lassen, um das Fenster aufzubekommen.

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um satte 13,9 Prozent gesunken ist. Diese Zahl veröffentlichte das Innenministerium im Rahmen der Innenministerkonferenz der Länder. Das klingt erst einmal nach einer positiven Nachricht. Doch zwei Punkte darf man dabei nicht außer Acht lassen. Zum einen war die Zahl der Menschen, die sich im Jahr 2020 rund um die Uhr im eigenen Haus aufhielten aufgrund der im Pandemiejahr notwendigen Corona-Maßnahmen sehr hoch.

Zum anderen haben die Polizei vor Ort und auch überörtliche Behörden und Einrichtungen in den letzten Jahren eine Menge Aufklärungsarbeit in Sachen Einbruchschutz geleistet. Dadurch sind viele Immobilien heute weitaus einbruchssicherer als noch vor fünf oder gar zehn Jahren.

Das bedeutet, dass der Prozentsatz der Häuser ohne einen solchen Schutz oder eben mit einem unzureichenden Schutz immer kleiner wird. Da erfahrene Einbrecher recht schnell erkennen, ob ein Haus gut geschützt ist oder nicht, sind gerade diese ungeschützten Häuser heute gefährdeter denn je.

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Alarmanlagen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Wer bereits einiges in Sachen Einbruchschutz getan hat, das eigene Sicherheitsgefühl aber noch einmal stärken will, hat mit der Nachrüstung oder dem Einbau einer Alarmanlage eine wunderbare Möglichkeit, die eigenen Sicherheitsstandards noch einmal auf eine neue Stufe zu heben. Wichtig ist dabei aber zu wissen, dass eine Alarmanlage alleine, keine echte Sicherheit bieten kann. Aus diesem Grund kann sie nur eine zusätzliche Absicherung zu einem bereits vorhandenen Sicherheitskonzept sein. Bleibt die Frage, welche Arten von Alarmanlagen sich für eine solche Nachrüstung anbieten. Wir haben hier einmal drei mögliche Varianten gegenübergestellt und möchten Ihnen diese kurz vorstellen.

Funkalarmanlage

Eine Funkalarmanlage lässt sich problemlos in nahezu jedem Haushalt installieren, da sie kabellos daherkommt und nur ein stabiles Funksignal der einzelnen Bestandteile untereinander benötigt. Das Alarmsystem kann dabei aus verschiedenen Komponenten bestehen. So sind hier beispielsweise oftmals Öffnungsmelder für sensible Bereiche wie Kellertüren oder Terrassen- und Balkontüren integriert. Auch Bewegungsmelder in der Auffahrt oder vor den jeweiligen Zugängen sind ein wichtiger Bestandteil einer solchen Funk Alarmanlage. Als interessanter Zusatz können oft auch Rauchmelder in das System integriert werden.

Von allen Meldesensoren des gesamten Sicherheitssystems aus geht jeweils ein Impuls an eine Alarmzentrale im Inneren des Hauses. Hier wird dann der jeweilige Alarm ausgelöst. Die meisten Funkalarmanlagen sind direkt mit einer Sirene ausgestattet. Je nach System besteht auch die Möglichkeit, direkt einen Notruf an die Polizei oder eine Sicherheitsleitstelle abzusetzen. In solchen Fällen muss die Alarmzentrale in der Regel mit einer eigenen SIM-Karte ausgestattet sein.

Smart Home Alarmanlage

Wer schon ein Smart Home System in seinem Haus installiert hat, kann dieses schnell und problemlos um verschiedene Elemente einer Alarmanlage erweitern. Auch hier gibt es Öffnungssensoren für Türen und Fenster sowie Bewegungsmelder und Rauchmelder. In eine solche Smart Home Alarmanlage kann auch die Türklingel mit Kamera und Bewegungsmelder integriert werden. Der Vorteil einer solchen Smart Home Alarmanlage ist dabei sicherlich, dass hier auch direkte Liveübertragungen der Videoaufnahmen via App auf das Handy möglich sind. Natürlich kann parallel dazu auch hier automatisch ein Notruf abgesetzt werden.

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Überwachungskamera mit Bewegungsmelder

Sie sind in vielen Fällen ein Bestandteil einer Alarmanlage – können aber wichtige Bereiche Öffnungssensoren oder Sirenen nicht ersetzen sondern eher ergänzen. Eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder bringt natürlich den Vorteil, dass im Fall eines begangenen Einbruchs mit Hilfe des Videomaterials potenzielle Einbrecher überführt werden können. Die Überwachungskamera allein hat dabei bestenfalls erst einmal abschreckende Wirkung und kann den Dieb nur bei einer direkten Liveschaltung zum Handy des Hausbesitzers am Einbruch hindern. Denn nur so ist eine schnelle Information der Polizei und ein entsprechend kurzfristiger Einsatz vor Ort möglich.

Der Vorteil einer Überwachungskamera mit Bewegungsmelder im Vergleich zu einer klassischen Überwachungskamera ist dabei sicherlich der, dass diese sich nur einschaltet, wenn eine verdächtige Bewegung zu verzeichnen ist. Dabei gilt es auf die Einstellung der Kamera zu achten. Ist sie zu sehr auf die Straße ausgerichtet, kann jedes vorbeifahrende Auto den Bewegungsmelder auslösen.

Alarmanlage nachrüsten – Schritt für Schritt

Wenn Sie bereits eine Smart Home Anlage installiert haben, können Sie mit den folgenden einfachen Schritten eine Alarmanlage in Ihr System integrieren.

  1. Prüfen Sie, welche Alarmanlagen mit Ihrem Smart Home System kompatibel sind
  2. Prüfen Sie dann, welche Bereiche in Ihrem Haushalt besonders sensibel sind – Glastüren, Erdgeschossfenster, Balkontüren, Kellertüren und Kellerfenster sollten beispielsweise mit einem Öffnungssensor versehen werden. Dunkle Bereiche können wunderbar mit einer zusätzlichen Überwachungskamera versehen werden.
  3. Kaufen Sie die jeweiligen Zubehörteile, installieren Sie diese entsprechend der Anleitung und fügen Sie die Teile in Ihr Smart Home System ein.

Tipp

Bei der Auswahl der einzelnen Elemente Ihrer Alarmanlage sollten Sie immer darauf achten, dass eine direkte Meldung an Ihr Handy, an eine Sicherheitsleitzentrale oder direkt an die Polizei erfolgt, falls ein Alarm ausgelöst wird. Allein ein Alarmsignal verscheucht in der Regel nur maximal die Hälfte aller potenziellen Einbrecher.

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Fazit

Sowohl eine Funkalarmanlage als auch Smart Home Elemente für eine Alarmanlage lassen sich wunderbar nutzen, um ein entsprechendes Sicherheitssystem nachzurüsten. Wichtig ist dabei allerdings stets darauf zu achten, dass Ihre Immobilie auch über ausreichend weitere Einbruchssicherungen verfügt. Denn eine Alarmanlage kann ein gutes Sicherheitssystem mit einbruchssicheren Fenstern und entsprechenden Türen sowie besonders gesicherten Kellerfenstern nur ergänzen, nicht aber ersetzen.

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Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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