Fußbodenheizung verlegen – so geht´s

Um eine Fußbodenheizung zu verlegen bedarf es viel Fachwissens. Foto: zelmabrezinska via Twenty20
Um eine Fußbodenheizung zu verlegen bedarf es viel Fachwissens. Foto: zelmabrezinska via Twenty20

Für viele Menschen stellt die Fußbodenheizung die komfortabelste und modernste Form der Heizung dar. Hier zirkuliert warmes Wasser durch eine Reihe von Endlosschleifen, die unter dem Fußboden verlegt sind, so dass eine große Strahlungsfläche entsteht, die den Raum vom Boden aufwärts erwärmt.

Diese Form der Strahlungsheizung ist viel angenehmer als die Konvektionswärme von Heizkörpern, die kalte Luft über den Boden ziehen, sie erwärmen und dann nach oben zur Decke hin konvektieren.

Verschiedene Formen der Fußbodenheizung

Es gibt zwei Haupttypen von Fußbodenheizungen, die elektrische Fußbodenheizung, die auch als Trockensystem bezeichnet wird, und die hydronische Fußbodenheizung, die als Nasssystem bekannt ist. Trockene und nasse Fußbodenheizungssysteme sind ähnlich und haben beide ihre eigenen Vor- und Nachteile.

AngebotBestseller Nr. 1
VILSTEIN® Elektrische Fußbodenheizung 150W/m² – Komplettset mit Touchscreen-Thermostat – IP67 Heizmatte für Fliesen, Laminat, Parkett & mehr – Twin-Technologie – 1m² bis 15m²*
  • Bewährte Premiumqualität seit 2016 – IP67-geschützt & TÜV-geprüft: Über 825 zufriedene Kunden sprechen für sich. Die IP67-Schutzklasse macht die Heizmatte besonders robust – auch in feuchten Räumen wie Badezimmern zuverlässig einsetzbar.
  • Universell einsetzbar auf nahezu allen Böden: Fliesen, Stein, Marmor, Laminat, Parkett, Holz, Teppich, PVC, Vinyl & Kork – die 50 cm breite, nur 4 mm dünne Matte heizt gleichmäßig und energieeffizient. Kein Aufbau, kein Aufwand.
  • Twin-Technologie für einfache & sichere Verlegung: Der einseitige Kabelabgang ermöglicht flexible Verlegung ohne lästige Rückführung. Ideal für nachträglichen Einbau – als Voll-, Teil- oder Temperierheizung in Bad, Küche und Wohnräumen.
  • Touchscreen-Thermostat mit Vollausstattung inklusive: Wochen- & Tagesprogramm, Raum- & Bodenfühler, Kindersicherung, Frostschutz, Vorheizfunktion & LED-Beleuchtung – alles ab Tag 1 einsatzbereit, kein Zubehör nötig.
  • Komplettset – sofort einsatzbereit in 9 Größen (1–15 m²): Heizmatte, Touchscreen-Thermostat, 3m Boden-Temperaturfühler, 2m Installationsrohr & deutsche Anleitung – alles im Lieferumfang. Zuschneidbar & mit Selbstklebe-Trägernetz für einfache Montage.
AngebotBestseller Nr. 2
VILSTEIN® Elektrische Fußbodenheizung [150W/m²] - Bodenheizung Elektrisch geeignet für Laminat, Fliesen & mehr - Elektro Fussbodenheizung - Elektrische Heizmatte Fußboden - 2.5m²*
  • ✅ Premium Elektro-Fußbodenheizung: IP67-geschützt, mit zuschneidbarem, abnehmbarem Selbstklebe-Trägernetz. Bewährte Kundenzufriedenheit seit 2016.
  • 🏠 Geeignet für nahezu alle Bodenarten: Fliesen, Stein, Marmor, Laminat, Parkett, Holz, Teppich, PVC, Vinyl & Kork. 50cm breit, nur 4mm dünn. Gleichmäßige Wärmeverteilung & energieeffizient.
  • 🛠️ Anwendbar in Bad und Wohnbereichen: Flexibel als Voll-, Teil- oder Temperierheizung. Perfekt für den nachträglichen Einbau. Einfache Planung & Verlegung dank Twin-Technologie.
  • 🌡️ Touchscreen-Temperaturregler: Wochentag, Tagesprogramm, Raum- & Bodenfühler, IP20, Tastensperre, Kindersicherung, Frostschutz, Vorheizfunktion, LED-Beleuchtung.
  • 📦 Lieferumfang: Elektrische Heizmatte, digitaler Temperatur-Regler mit integriertem Raumthermostat, 3m Boden-Temperaturfühler, 2m Installationsrohr.
AngebotBestseller Nr. 3
VILSTEIN Elektrische Fußbodenheizung 200W/m² – IP67 Turbo-Heizmatte*
  • SCHNELLES AUFHEIZEN MIT 200W/M² – TURBO-LEISTUNG FÜR GROSSE FLÄCHEN 200 Watt pro Quadratmeter sorgen für ein schnelleres Aufheizen. Ideal für kältere Räume, Feuchträume und größere Flächen. IP67-geschützt – sicher einsetzbar in Bad, Dusche oder Küche.
  • UNIVERSELL AUF ALLEN BÖDEN – NUR 4MM DÜNN Geeignet für Fliesen, Stein, Marmor, Laminat, Parkett, Holz, Teppich, PVC, Vinyl und Kork. Die 50cm breite Matte ist nur 4mm dünn – kein spürbarer Bodenaufbau, einfaches Überfliesen oder Überkleben. Selbstklebe-Trägernetz für schnelle, werkzeuglose Verlegung.
  • TWIN TECHNOLOGIE – EINSEITIGER KABELABGANG FÜR FLEXIBLE VERLEGUNG Der einseitige Kabelabgang der Twin-Technologie ermöglicht die Verlegung ohne Rückführung des Kabels – spart Zeit bei der Montage und reduziert das Fehlerrisiko. Ideal als Voll-, Teil- oder Temperierheizung für Bad, Küche und Wohnzimmer.
  • INTELLIGENTER TOUCHSCREEN-THERMOSTAT 16A – VOLLSTÄNDIG IM LIEFERUMFANG Der digitale Thermostat mit Touchscreen (16A, 60mm Unterputzdose) ist inklusive: Wochen- & Tagesprogramm, Raumfühler, Bodenfühler, Kindersicherung, Tastensperre, Frostschutz und Vorheizfunktion.
  • KOMPLETTSET – SOFORT EINSATZBEREIT IN 17 GRÖSSEN (1–15M²) Lieferumfang: 1x Heizmatte 200W/m², 1x Touchscreen-Thermostat 16A, 1x Boden-Temperaturfühler (3m), 1x Installationsrohr (2m), 1x deutsche Montageanleitung. Zuschneidbar und in 17 Größen von 1m² bis 15m² – passend für jeden Raum.

Der größte Nachteil einer elektrischen Fußbodenheizung sind die Betriebskosten. Die Kosten für die Beheizung einer gesamten Bodenfläche mit einer elektrischen Fußbodenheizung sind wesentlich höher als die Betriebskosten einer Nassfußbodenheizung. Daher kommen heute vorwiegend Nassfußbodenheizungen zum Einsatz, da die Energiekosten immer weiter steigen.

Siehe auch  Tipps und Tricks zum Thema Decke streichen

Eine nasse Fußbodenheizung ist sehr effizient, sie ist etwa 25 % effizienter als Heizkörper, wenn sie mit einem modernen Brennwertkessel kombiniert wird, und bis zu 40 % effizienter, wenn sie mit einer Wärmepumpe betrieben wird. Im Gegensatz zu einem Gas- oder Ölkessel, der das Wasser auf 65 bis 85 °C erwärmt, erzeugt eine Wärmepumpe heißes Wasser bei etwa 40 °C.

Die hydronische Fußbodenheizung kann mit erneuerbaren Heizquellen wie Solarthermie und Luftwärmepumpen gekoppelt werden und arbeitet mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als herkömmliche Heizmethoden – dies ist auf die große Oberfläche zurückzuführen, die durch die Rohrleitungen im Fußboden entsteht, verglichen mit der relativ kleinen Oberfläche eines Heizkörpers.

Bestseller Nr. 1
Bestseller Nr. 2
TURBRO Pool-Wärmepumpe, 6000W Inverter*
  • Verlängerte Badesaison: Heizen oder kühlen Sie Ihren Pool für Komfort von Frühling bis Herbst; programmierbare Timer-Funktionen; Kühlbereich 8-28°C; Heizbereich 15-40°C; Wunschtemperatur bei Umgebungstemperaturen von -7 bis 43°C einstellbar
  • Kosteneffiziente Leistung: 6.000 Watt Ausgangsleistung mit COP-Wert bis zu 9,38; Luft-Wärmepumpentechnologie nutzt Umweltwärme für herausragende Effizienz; spart bis zu 58% Energiekosten gegenüber Gasheizungen
  • Leistungsstarke Konstruktion: Titan-Wärmetauscher verbessert Wärmeübertragungseffizienz und ist korrosionsbeständig für Salzwasserpools; 4-Wege-Ventil ermöglicht nahtlosen Wechsel zwischen Heiz- und Kühlmodus
  • Universelle Poolkompatibilität: Kompaktes und portables Design; ideal für aufblasbare Pools, Rahmenpools, kleine Spas und eingelassene Pools; geeignet für Pools bis zu 20 Kubikmeter
  • Schnelle Installation: Enthält Schlauchschellen, Schlauchverbinder, Drainadapter und detaillierte Anleitung; einfach Schläuche anschließen, einstecken und starten; keine Fachhilfe erforderlich; Schläuche und Poolfilter nicht im Lieferumfang

Die Fußbodenheizsysteme im Überblick

Bei der hydronischen Fußbodenheizung unterscheidet man wiederum verschiedene Systeme – auch im Hinblick auf die Installation. Hier ein erster Überblick:

Siehe auch  Tipps zum Verlegen einer Wandheizung

Moderne Fußbodenheizungen werden vor allem in den Varianten Takkersystem, Noppensystem, Trockenstrichsystem und Dünnschichtsystem angeboten. Beide Nassestrich-Systeme (Takker & Noppe) bringen Vor- und Nachteile mit sich, das Trockenestrichsystem und das Dünnschichtsystem ebenso. Grundsätzlich ist aber folgendes zu den Systemen zu sagen:

Takkersystem

Beim Takkersystem können die Abstände der Rohre, je nach Wärmebedarf des Raumes, frei gewählt werden. Die Rohre werden auf der sogenannten Takkerplatte durch Ankerclips fixiert. Dazu setzt man ein spezielles Takkergerät ein, mit dem sich die Rohre und Clips auf der Platte schnell und einfach fixieren lassen.

Noppensystem

Beim sogenannten Noppensystem fasst man Dämmelemente, Folienabdeckungen und Rohrhalter zu einer Einheit zusammen. Das Rohr wird dann ganz einfach mit dem Fuß in die vorgegebenen Haltenoppen eindrückt. Dadurch erfolgt die Montage schnell und einfach und kann ohne Spezialwerkzeuge vorgenommen werden.

Trockenestrichsystem

Das Trockenestrichsystem verfolgt einen etwas anderen Ansatz als die beiden zuvor beschriebenen Systeme, trotzdem handelt es sich hierbei um ein vollwertiges Fußbodenheizungssystem. Dabei werden die Heizungsleitungen nicht in den Nassestrich eingegossen, sondern mit Trockenestrichplatten bzw. Estrichziegeln bedeckt.

Der größte Vorteil eines Trockenestrichsystems liegt in der deutlich schnelleren Verlegegeschwindigkeit, verglichen mit einer Fußbodenheizung, die im Nasssystem, also mit flüssigem Estrich, verlegt wird. Insbesondere die Wartezeiten für das Abbinden des Estrichs entfallen hier.

Außerdem besteht bei Trockenestrichsystemen nicht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit im Gebäude ausbreitet. Die einzigen Nachteile liegen in dem etwas höheren Preis sowie der leicht geringeren Leistung im Vergleich zu einem Nassestrichsystem.

Fußbodenheizung verlegen – Schritt-für-Schritt

Da die Methode zur Verlegung einer Fußbodenheizung sehr stark variiert – je nachdem, welches Heizungssystem verbaut werden soll –, können wir hier die einzelnen Schritte zur Montage lediglich in allgemeiner Form und schematisch darstellen.

Siehe auch  Kalziumsilikatplatten gegen Schimmel

Leitungen verlegen

Im ersten Schritt werden die Leitungen für die Fußbodenheizung verlegt. Hierfür verwendet man in der Regel Leerrohre, die dann in vorbereitete Schlitze im Boden verlegt werden. Zu den Anschlussleitungen gehören beispielsweise auch die Temperaturfühler, welche für die Regulierung der Heizungsanlage unbedingt notwendig sind.

Verlegemuster planen & festlegen

Im zweiten Schritt wird festgelegt, wie die Leitungen bzw. Heizmatten im Raum verteilt werden sollen. Dazu müssen zunächst der Raum sowie einzelnen Heizungselemente genau ausgemessen werden.

Heizrohre / Matten verlegen

Nun folgt der eigentliche Einbau der Fußbodenheizung, indem die Heizmatten bzw. Heizrohre im Raum verlegt werden. Die Rohre dürfen keine zu engen Biegungen oder gar Knicke aufweisen. Beim Verlegen von Heizmatten ist darauf zu achten, dass beim Ankommen an der Kopfwand das Gewebe eingeschnitten werden muss, um es anschließend in die entgegengesetzte Richtung verlegen zu können. Hierbei ist Vorsicht angebracht, so dass die Heizleitungen nicht beschädigt werden.

Fixierung der Heizelemente

Je nach Art des verwendeten Heizungssystems müssen die Elemente eventuell nach dem Verlegen noch gesondert fixiert werden. Hierfür stellen die entsprechenden Hersteller beispielsweise Klammern oder Spezialdübel zur Fixierung von Heizmatten bereit. Auch bei der Fixierung ist unbedingt darauf zu achten, die teilweise empfindlichen Heizelemente nicht zu beschädigen.

Fußbodenheizung fertigstellen

Im letzten Schritt kann nun die Fußbodenheizung fertiggestellt werden. Auch hierbei kommt es natürlich wieder darauf an, welches System gewählt wurde. Bei Nasssystemen werden die eingelassenen Heizungsrohre nun mit flüssigem Estrich übergossen, bei Trockensystemen mit den entsprechenden Materialien überbaut.

Wurde alles richtig und ordnungsgemäß installiert und verbaut, so verfügen Sie über eine leistungsfähige, unsichtbar installierte und sehr effektive Heizungsanlage, deren Heizwirkung die meisten Menschen als mit Abstand am angenehmsten empfinden.

Tipp: Besonders wichtig die Auswahl des passenden Systems. Nicht für jedes Gebäude eignet sich jede Art von Fußbodenheizung. Am besten ist es, den Einbau der Heizungsanlage bereits beim Bau des Gebäudes zu planen und eventuell mit dem Erbauer detailliert zu besprechen.

Der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung ist stets aufwändig und mit entsprechend hohen Kosten verbunden. Dennoch gibt es Nachrüstsysteme auf den Markt, deren Einbau sich unter Umständen lohnen kann – nicht nur in Form einer höheren Lebensqualität, sondern auch finanziell!

Fazit

Natürlich sollten Sie sich bewusst darüber sein, dass der Einbau einer Fußbodenheizung keine Arbeit für einen absoluten Laien im Heimwerkerbereich darstellt. Die notwendigen Werkzeuge und ausreichend Erfahrung sollten also vorhanden sein, damit das Vorhaben letztendlich von Erfolg gekrönt wird. Wenn Sie Zweifel haben, sollten Sie einen Fachmann zurate ziehen und mit diesem das Vorhaben besprechen. Oft ist es auch möglich, lediglich Teilarbeiten selbst zu übernehmen und den Rest einem Profi anzuvertrauen.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).