Heizungsmodernisierung – Vorteile & Förderungen im Ratgeber

Heizungsmodernisierung, um Energie zu sparen.
Heizungsmodernisierung, um Energie zu sparen.

Die Heizung ist gerade in den Wintermonaten des Hausbesitzers bester Freund. Selbst in milden Wintern liegen die Temperaturen in Deutschland oft wochenlang um die Null Grad. Da ist es natürlich wichtig, das Haus ausreichend beheizen zu können.

Die Kosten für Heizenergie sind dabei in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Doch mit einer alten Heizungsanlage kommen selbst sparsame Heizer oftmals an ihre Grenzen, was die Einsparmöglichkeiten angeht. Denn gerade ältere Modelle bringen oft noch einen deutlich erhöhten Energieverbrauch bei vergleichsweise niedrigem Wärmegewinn mit.

Bestseller Nr. 1

Die Themen energetische Modernisierung und Sanierung sind für viele Hausbesitzer in den letzten Jahren deutlich in den Vordergrund gerückt. Das hat zweierlei Gründe. Zum einen sind die Zinsen nach wie vor auf einem absoluten Tiefpunkt, was Investitionen heute so günstig wie nie macht. Zum anderen hat sich die Förderlandschaft in Deutschland deutlich verändert. Es wird viel dafür getan, dass die Klimaziele der EU und der Bundesregierung erreicht werden können.

Mit klug gewählten Sanierungsmaßnahmen lassen sich günstige Kredite und passende staatliche Förderungen so kombinieren, dass am Ende nicht nur Kostenersparnisse bei der Energieversorgung dabei herauskommen. Auch die Kosten der Modernisierung Ihrer Heizung sind oft unter dem Strich gar nicht so hoch, wie man meint. Dass Sie zusätzlich noch eine Menge für die Umwelt tun, ist für viele Hausbesitzer ein weiterer Ansporn.

Gründe für eine Heizungsmodernisierung

Es gibt verschiedene Gründe, die Heizungsanlage zu modernisieren. Wir von „Modernisieren, Renovieren, Sanieren“ haben die wichtigsten und interessantesten Gründe für eine Heizungsmodernisierung einmal für Sie zusammengetragen.

Die Heizung ist zu alt

In vielen Fällen ist die Heizung einfach zu alt. Der Energieverbrauch steigt zusehends, die Emissionen sind teilweise schon lange nicht mehr im vertretbaren Bereich und werden eigentlich nur für eine kurze Zeit direkt nach der nächsten Heizungswartung so niedrig, dass der Schornsteinfeger die alte Gastherme ein weiteres Jahr ihren Dienst verrichten lässt.

Siehe auch  Kaminofen oder Kamineinsatz? Was ist besser?

Schaffung eines modernen SmartHome Systems

Ein anderer Grund ist eine generelle Modernisierung Ihres Hauses. Planen Sie, Ihr zu Hause nach und nach in ein SmartHome System umzuwandeln? Dann gibt es auch in Sachen Heizung zahlreiche Lösungen, wie sich eine neue moderne Heizungsanlage in ein SmartHome System integrieren lässt. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand.

Bestseller Nr. 1
EIGHTREE Smart WLAN Steckdose 4er Pack, Alexa Zubehör WiFi Steckdose mit Strommessung, Sprachsteuerung & Timer, Smart Home funktioniert mit Alexa, Google Home, TÜV Zertifiziert*
  • Ultra-Mini-Größe: Unser Designer hat die Größe auf 4,4 x 4,4 cm reduziert. Somit passen die smart steckdose nebeneinander in die Steckdosenleisten. Die Platzoptimierung bringt mehr Komfort in Ihr Leben.
  • Überwachung des Energieverbrauchs: Möchten Sie den Stromverbrauch jedes einzelnen Geräts in Ihrem Haushalt kennen? Die WLAN Steckdosen von EIGHTREE können den täglichen Stromverbrauch Ihrer Steckdosen aufzeichnen und über Wochen, Monate und Jahre hinweg zusammenfassen. Dies hilft Ihren Stromverbrauch zu optimieren.
  • Sprachsteuerung: Der Alexa Steckdose ist kompatibel mit Alexa, Google Assistant & SmartThings. Bedienen Sie Ihr Gerät mit einem einfachen Sprachbefehl: "Alexa, schalte das Licht ein"
  • Smart Life APP-Steuerung: Steuern Sie die Beleuchtung in Ihrem Haus aus der Ferne und stellen Sie regelmäßige Zeitpläne für Fernseher, Kaffeemaschine, Luftbefeuchter usw. ein. "Smart Home" macht nicht nur Spaß, es ist auch nützlich.
  • ACHTUNG Die Steckdose unterstützt kein " Tasmota". Der verbaute " Realtek"-Chip sorgt für eine bessere Stabilität der Netzwerkverbindung. Die Gefahr "offline" zu gehen ist geringer.
Bestseller Nr. 2
EIGHTREE Smart WLAN Steckdose, Smart Home WiFi Steckdose mit Stromverbrauch Messen, Zeitplan, Fernzugriff, TÜV Zertifiziert, 16A, Funktioniert mit Alexa, Google Home, SmartThings, 4er Pack*
  • Fernsteuerung: Es dauert nur zwei Minuten, um sich mit der Smart Life APP zu verbinden(Nur 2,4 GHz Wi-Fi). Sie können Ihre Haushaltsgeräte jederzeit und überall über die APP steuern und müssen sich keine Sorgen mehr machen, dass Sie vergessen, die Geräte auszuschalten, wenn Sie nicht zu Hause sind.
  • Sprachsteuerung: Kompatibel mit Google Home/Alexa/SmartThings, aktivieren Sie Ihre Haushaltsgeräte ganz einfach mit Ihrer Stimme.
  • Energie- und Kostenüberwachung: Möchten Sie den Stromverbrauch und die Stromkosten überwachen? Die EIGHTREE WLAN-Steckdose kann den täglichen Stromverbrauch und die Kosten Ihrer Geräte verfolgen und bietet die zusätzliche Funktion, Stromtarife für verschiedene Zeiträume festzulegen, um genauere Aufzeichnungen zu erhalten. Jetzt mit Unterstützung für den Export von Daten – geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihre Stromverbrauchsdaten zu erhalten.
  • Timer & Zeitplan: Legen Sie Zeitpläne für Ihre Geräte fest und schalten Sie sie zu den von Ihnen festgelegten Zeiten ein und aus. So können Sie Energieverschwendung vermeiden und gleichzeitig Geld auf Ihrer Stromrechnung sparen.
  • Gruppensteuerung & Gerätefreigabe: Erstellen Sie Gruppen für Ihre Räume und Geräte, damit Sie mehrere Geräte mit ""einem Klick"" steuern können. Sie können auch Geräte für Ihre Familie freigeben, so dass mehrere Benutzer gleichzeitig ein einziges Gerät steuern können.
  • Sie können von überall aus via App auf Ihre Heizung zugreifen
  • So können Sie auch in Zeiten, in denen Sie nicht zu Hause sind die Wärmeversorgung in Ihrem Hause gezielt steuern.
  • Je nach System erhalten Sie auch einen schnellen Überblick über den Verbrauch in Sachen Heizenergie
Siehe auch  Massivholz-Möbel als Alternative für das heimische Wohnzimmer?

Die anstehende CO2-Steuer

Ab 2021 gibt es in Deutschland eine CO2-Steuer. Hintergrund dieser neuen staatlichen Abgabe ist der Versuch, die Nutzung fossiler Brennstoffe in Deutschland uninteressanter zu machen. Denn grade durch die Nutzung von Öl, Gas, Benzin und Diesel erzeugt Jahr für Jahr eine Menge Emissionen. Hier ist eine Menge Einsparpotenzial vorhanden. Dieses will die Bundesregierung nutzen, indem sie den Wechsel auf erneuerbare Energien interessanter macht.

Durch die Einführung der CO2-Steuer werden das Heizen und das Tanken in den nächsten Jahren schrittweise teurer. So lässt sich beispielsweise in Bezug auf eine Gasheizung folgende Beispielrechnung aufmachen:

Eine Familie lebt in einem klassischen Einfamilienhaus und hat einen Jahresverbrauch von rund 30.000 kWh Gas. Hier steigen die Kosten im Durchschnitt im Jahr 2021 um 165 Euro auf das Jahr gerechnet. Bis zum Jahr 2025 erreicht die Kostenerhöhung im Durchschnitt schon 357 Euro im Jahr. Damit wird der Wechsel auf eine Heizung mit einem geringeren Verbrauch oder sogar ganz weg von fossilen Brennstoffen für Nutzer einer Gas- oder Ölheizung sehr interessant.

Fördermöglichkeiten nutzen

Wer jetzt seine alte Heizungsanlage modernisiert und dabei beispielsweise von einer Ölheizung auf eine Gas-Hybridheizung umstellt, kann aktuell auf hohe staatliche Förderungen für eine energetische Sanierung hoffen. So wird der Einbau einer Gas-Hybridheizung mit 30 % der Kosten aus staatlichen Töpfen gefördert. Noch einmal 10 % gibt es als Austauschprämie, wenn dafür eine alte Ölheizung abgestoßen wird.

Bis zu 45 % Förderung kann dabei sogar für eine komplette Nutzung erneuerbarer Energien in Sachen Heizungsanlage gewährt werden.

Welche Heizsysteme gibt es?

Sie haben sich zu einer Heizungsmodernisierung entschlossen. Bleibt die Frage, welche Heizung Sie bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage als neue Wärmequelle nutzen möchten. Hier stehen verschiedene Varianten zur Auswahl. So stellt sich als Erstes die Frage nach dem Brennstoff oder Energieträger, den Sie nutzen möchten. Die gängigsten sind dabei:

  • Öl
  • Gas
  • Kohle
  • Solarenergie
  • Erdwärme
  • Holz oder Holzpellets
  • Biomasse
Siehe auch  Kisten packen für den Umzug – Tipps & Tricks

Dabei unterscheidet man zwischen fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas und Brennstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen wie zum Beispiel Holz. Als Alternative gibt es Heizenergie ohne Verbrennung wie Solarenergie und Erdwärme. Solarenergie wird dabei durch eine Fotovoltaikanlage gewonnen. Erdwärme gewinnen Sie über eine Wärmepumpe.

Bestseller Nr. 1
ALSAVO Monoblock Luft Wärmepumpe HEAT R32 10 kW, Einphasig mit Einzelventilator, A+++ Energieeffizienz, BaFa Förderfähig*
  • Die Preise für Wärmepumpenprodukte sind für Nicht-EU-Gebiete nicht verfügbar.
  • Dieses Produkt ist für die staatliche BAFA-Förderung in Deutschland zugelassen.
  • Hinweis: Dies ist ein sperriger Artikel. Wir akzeptieren keine Rücksendungen ohne Grund, wenn das Produkt in gutem Zustand angekommen ist.
  • GWP=3, PDO=0. Die Wärmepumpe erreicht die Energieeffizienzklasse A+++ ohne Emissionen von Kohlendioxid oder anderen Schadstoffen.
  • Die Wärmepumpe liefert auch bei -15 °C zuverlässige Wärme, kann eine Wassertemperatur von bis zu 60 °C erreichen.

Wer auf verbrennungsfreie Energien wie Solarenergie oder Erdwärme setzen, dabei aber die Zuverlässigkeit bekannter fossiler Brennstoffe nicht gänzlich aufgeben möchte, kann auf eine Hybridheizung mit Gas- und Sonnenenergienutzung beispielsweise setzen.

Schon gewusst?

Sie möchten auf eine Gas-Hybridheizung umsteigen, sind aber nicht an das Gasnetz angeschlossen? Hier kann ein Flüssiggastank Abhilfe schaffen. Wichtig ist dabei, alle notwendigen Richtlinien in Sachen Aufstellung des Tanks und Abstandsregelungen zu beachten. Einen Flüssiggastank können Sie dabei sowohl kaufen als auch mieten. Interessant wird die Nutzung eines Flüssiggastanks ebenfalls, wenn Sie auf flüssiges Biogas als Energieträger setzen möchten.

Der richtige Zeitpunkt (Sommer, Zeitfaktor der Modernisierung)

Im Winter brauchen Sie eine funktionierende Heizungsanlage, um Ihren Haushalt angenehm warm halten zu können. Die meisten Hausbesitzer bevorzugen den Sommer, um notwendige Modernisierungen an der Heizung vorzunehmen.

Es kann allerdings vorkommen, dass eine Heizung im Laufe des Winters den Dienst einstellt und Sie dringend eine neue Heizung benötigen. In diesem Fall kommen Sie um die Modernisierung auch im Winter natürlich nicht herum. Gerade in einer solchen Situation ist es wichtig, einen vorübergehenden und kurzfristig nutzbaren Ersatz für die ausgefallene Heizungsanlage zu finden. Eine hervorragende Möglichkeit bietet hier eine Mobile Heizzentrale.

Tipp

Die Mobile Heizzentrale lässt sich auch im Sommer optimal nutzen, wenn die Warmwasseraufbereitung in Ihrem Haushalt über die Heizung erfolgt und diese aufgrund von modernisierungsarbeiten im Sommer nicht zur Verfügung steht.

Heizungsmodernisierung – Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten für die Modernisierung der Heizungsanlage. Oben haben wir bereits etwas aus dem Bereich der Bundesförderung erwähnt. Hier hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eine Reihe verschiedener Förderungsmöglichkeiten aufgesetzt, durch die ab dem 01.01.2021 die staatliche Förderung komplett reformiert wurde.

Neben den Fördermöglichkeiten für erneuerbare Energien und für Gas-Hybridheizungen auf Bundesebene gibt es noch verschiedene Förderprogramme der jeweiligen Bundesländer.

Fazit

Wenn Sie Ihre Heizung modernisieren möchten, bringt Ihnen das eine ganze Reihe von spannenden Vorteilen. Da wäre einmal auf jeden Fall die Reduzierung der laufenden Heizkosten im Vergleich zu einer alten Heizanlage, die komplett auf fossile Brennstoffe setze.

Zum anderen können Sie bei der richtigen Wahl der Heizungsanlage der CO2-Steuer ganz oder teilweise entgehen.

Zu guter Letzt haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Fördermaßnahmen des Bundes oder Ihres Bundeslandes in Anspruch zu nehmen. Das Sie dabei gleichzeitig auch aktiv etwas für den Umweltschutz tun, ist ein weiteres starkes Argument für eine Heizungsmodernisierung.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).