Mähroboter oder Rasenmäher – Was ist besser?

Der heimische Garten entwickelt sich immer mehr zur ganz persönlichen Wohlfühloase. Der makellose Rasenteppich und der Jägerzaun am Rand haben in vielen Gärten längst ausgedient.

Stattdessen haben immer mehr Menschen in Deutschland den Garten als Ort, an dem sie sich selbst verwirklichen können, für sich entdeckt. Zahlreiche DIY-Projekte haben Gartenbesitzern nicht nur die Zeit diverser Corona-Lockdowns versüßt. Geblieben ist die Liebe zum selber gestalten.

Immerhin 45,3 Millionen Menschen in Deutschland verfügen über einen eigenen Garten – sei es direkt an ihrer Immobilie oder in Form eines Kleingartens in einer der zahlreichen Kleingartensiedlungen überall in der Republik. Doch zum eigenen Gartenparadies gehören, neben ein paar richtig guten Ideen für die Gestaltung des Gartens, auch die richtigen Werkzeuge und Geräte.

Wenn das Frühjahr so langsam die ersten warmen Sonnenstrahlen entsendet und die Temperaturen wieder kontinuierlich über 10 Grad liegen, beginnt auch der Rasen so langsam wieder zu wachsen. Dann ist die Zeit, wenn die ersten Nachbarn ihre Rasenmäher aus dem Keller holen und mit dem Grundschnitt fürs Jahr beginnen.

So manchem Gartenbesitzer stellt sich dabei jedes Jahr die Frage, ob er seinem Rasenmäher wirklich die Treue halten sollte oder ob es doch eher ein Mähroboter werden soll. Schließlich könnte man damit einige Zeit gewinnen und diese wieder in andere Projekte stecken – für einen noch schöneren Garten.

Mähroboter vs. Rasenmäher – Wann eignet sich welches Gerät?

Noch vor rund 10 Jahren war das mehr als Philosophie-Frage. Nur wenige Menschen griffen zum Mähroboter – die meisten wollten das Mähen doch lieber nach wie vor selbst erledigen.

Heute hat sich das Bild gewandelt. Die Frage „Mähroboter oder Rasenmäher“ haben sich viele Gartenbesitzer schon gestellt. Man begegnet den Robotern in immer mehr Gärten, und tatsächlich bringen diese kleinen Gartenhelfer eine ganze Reihe spannender Vorteile mit. Allerdings gibt es ganz klar auch Punkte, in denen der Rasenmäher dem Mähroboter überlegen ist.

Da wäre beispielsweise der Faktor hohes Gras. Je höher das Gras ist, desto schwerer wird es für den Mähroboter, seine Arbeit zu verrichten. In den meisten Fällen sind die Geräte darauf ausgerichtet, in sehr kleinen Abständen – im Idealfall täglich – den Rasen einmal zu bearbeiten. So kann der Rasen nicht übermäßig wachsen und das Problem wird sich auf Dauer nicht stellen. Für den ersten Schnitt nach dem Winter ist es aber dennoch immer noch sinnvoll, einen Rasenmäher zu nutzen.

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Darüber hinaus kommt ein Mähroboter an seine Grenzen, wenn es darum geht, einen Garten mit vielen kleinen Rasenparzellen zu mähen. Vor allem, wenn hier Wege oder gar Rasenkanten im Weg sind, ist der Mähroboter eher nicht geeignet. Auch in diesen Fällen ist der Rasenmäher die bessere Wahl.

Der Mähroboter ist hingegen die perfekte Wahl, wenn es darum geht, größere Gartenflächen regelmäßig mähen zu lassen. Vor allem, wer in seinem Garten eine große und durchgehende Gartenfläche hat, wird mit einem Mähroboter eine Menge Zeit einsparen können.

Gut zu wissen

Wer einen Mähroboter verwenden möchte, sollte darauf achten, dass sein Rasen keine allzu großen Löcher oder freie Flächen hat. Am besten funktioniert das Mähen mit einem Roboter, wenn dieser auf einer möglichst ebenen und durchgehend mit Rasen bewachsenen Fläche seine Arbeit verrichten kann. Auch starke Steigungen machen dem kleinen Helfer durchaus zu schaffen.

Wir haben in der Folge die Vorteile eines Rasenroboters und die eines klassischen Rasenmähers einmal gegenübergestellt.

Mähroboter

Ein ausführlicher Test von Mährobotern sollte auf jeden Fall Pflichtlektüre sein, bevor Sie sich ein entsprechendes Modell zulegen. Denn gerade bei Mährobotern ist es noch immer so, dass mit den teilweise erheblichen Preisunterschieden auch erhebliche Qualitätsunterschiede einhergehen.

Die Vorteile eines Mähroboters

Der wichtigste Punkt ist hier sicherlich der Umstand, dass Sie mit einem Mähroboter einfach nicht mehr selbst mähen müssen. Moderne Mähroboter mähen den Rasen dabei nicht nur – sie pflegen das Grün auch direkt. Denn das zerkleinerte Gras wird sofort wieder in den Rasen abgegeben und liefert damit natürlich Dünger. Dabei haben Sie – aufgrund der Regelmäßigkeit des Schnitts – keine großen Grashalme auf Ihrem Rasen liegen. Vielmehr sind die Rasenschnipsel so klein, dass Sie diese mit dem bloßen Auge gar nicht wahrnehmen werden.

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Dass der Mähroboter recht wartungsarm arm ist, dürfte ebenfalls ein echter Vorteil sein – gerade im Vergleich zu einem Benzinrasenmäher. Außerdem nimmt der Mähroboter nur sehr wenig Platz in Anspruch und sucht nach getaner Arbeit in vielen Fällen eigenständig den Platz, den man ihm einmal zugewiesen hat, wieder auf.

Die Kosten – ein echter Faktor

Gute Modelle mit einem verhältnismäßig kleinen Radius finden Sie am Markt schon für rund 500 Euro. Wenn Sie einen großen Garten haben und der Mähroboter einen entsprechend großen Radius benötigt, sollten Sie eher zu einem Modell in der Preisklasse ab 1.000 Euro greifen.

Voraussetzungen

Damit ein Mähroboter auch wirklich gute Dienste leisten kann, muss der Garten für einen solchen Roboter auch geeignet sein. Große Unebenheiten im Boden, zu langes Gras oder Bäume, die regelmäßig Äste, Zapfen oder Obst abwerfen, können hier schnell zu einem Problem werden. Auch ein besonders nasser Untergrund – also ein Garten, in dem häufig Regenwasser in Pfützen steht – und offene Wasserflächen wie ein Teich oder ein Pool machen dem Roboter die Arbeit schwer.

Rasenmäher

Wenn der Garten für einen Mähroboter nicht geeignet oder ein passender Roboter zu teuer ist, bleibt als Alternative der klassische Rasenmäher. Auch hier haben wir die wichtigsten Faktoren einmal zusammengefasst.

Die Vorteile des Rasenmähers

Sie finden für jeden Garten den passenden Rasenmäher. Vom kleinen Akku-Rasenmäher für den kleinen Reihenhausgarten bis hin zum Aufsitzrasenmäher für die riesige Obstwiese gibt es im Bereich der Rasenmäher so ziemlich jede Größe. Sie haben außerdem die freie Wahl, ob es ein elektrischer Rasenmäher sein soll oder doch lieber ein benzinbetriebener Mäher.

Dank Auffangkorb am Rasenmäher können Sie den geschnittenen Rasen gezielt als Dünger in Ihrem Garten einsetzen – sei es unter Obstbäumen oder am Fuß einer immergrünen Hecke beispielsweise. Ansonsten gibt es für wirklich jede Anforderung das passende Gerät – vor allem wenn es um einen Garten geht, dessen Beschaffenheit nicht für einen Mähroboter geeignet ist.

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Die Kosten – für jeden Geldbeutel das passende Modell dabei

Tatsächlich sind Rasenmäher deutlich günstiger als Mähroboter, zumindest wenn Ihnen ein einfaches Modell ausreicht. So finden Sie am Markt beispielsweise schon ab rund 150 Euro gute elektrische Rasenmäher. Wenn Sie einen hochwertigen benzinbetriebenen Rasenmäher suchen, werden Sie ab rund 300 Euro fündig. Auch Akku-Rasenmäher sind etwas teurer als normale Elektro-Rasenmäher – dafür sind sie allerdings auch deutlich unabhängiger von einer Stromquelle.

Voraussetzungen

Um einen Rasenmäher zu nutzen, gibt es keine besonderen Voraussetzungen. Ein normaler Rasenmäher kommt mit so ziemlich jedem Rasen zurecht. Schneiden Sie Ihren Rasen regelmäßig erst dann, wenn er vergleichsweise hochgewachsen ist, sollten Sie sich für einen Rasenmäher entscheiden, der in der Schnitthöhe höhenverstellbar ist.

Fazit

Mähroboter oder Rasenmäher – eine interessante Frage, die wir an dieser Stelle klären wollten. Die einfache Antwort ist: In manchen Gärten ist die Nutzung eines Mähroboters gar nicht möglich. Wenn Sie die notwendigen Voraussetzungen für die Nutzung eines solchen Geräts haben, ist es letztlich Geschmackssache. Der große Vorteil ist die Zeitersparnis – schließlich erledigt der Mähroboter die Arbeit für Sie. Es gibt allerdings auch einige Nachteile und Punkte, die für einen klassischen Rasenmäher sprechen.

Foto:© Kalim /stock adobe

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Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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