Tipps und Tricks zum Thema Decke tapezieren

Selbst ist die Frau, selbst ist der Mann. Lesen Sie unseren Ratgeber zum Thema Decke tapezieren.

Wie Decke tapezieren? Längs oder quer und wo anfangen?

Das ist abhängig vom Lichteinfall. Durch das Kleben auf Stoß der einzelnen Bahnen entsteht ein leichter Schatten an den Kanten. Daher sollte man an der hellsten Stelle der Decke beginnen. So ist es ratsam, vom Fenster weg zu tapezieren – und zwar in Längsrichtung. Wenn es mehrere Fenster geben sollte, so sollten am besten lange Bahnen geklebt werden, um so die Anzahl der Bahnen gering zu halten.

Was tapeziert man zuerst die Decke oder die Wände?

Auf jeden Fall zuerst die Decke, so wird beim Tapezieren (und Streichen) vermieden, die Wände zu beschädigen oder zu beschmutzen. Auch kann dann die Tapete der Wand über die von der Decke leicht umgeschlagene Tapete drüber geklebt werden.

Wie bekomme ich gerade Linien an die Decke?

Dazu verwendet man am besten eine Schlagschnur. Dies ist eine in Farbpartikeln „getränkte” Schnur. Hierfür macht man sich Markierungen, an denen die Linie anfangen und enden soll, und kann diese dann mit Hilfe der Schlagschnur verbinden.

Was brauche ich zum Decke tapezieren?

Das Tapezieren, aber auch das Streichen einer Decke macht man am besten zu zweit, so kann eine Person die Tapetenbahn hochhalten, und die zweite Person legt die Bahn an und reibt sie mit den Bürsten an.

Folgende Materialien, Hilfsmaterialien, Werkzeuge und Hilfswerkzeuge werden je nach Aufwand und Bedarf benötigt:

Materialien:
• Tapete
• Kleister

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  • Wiederholung des Musters alle 53/26.5 cm; gerade Anpassung.
  • Die Farben können leicht von der Abbildung abweichen.


Hilfsmaterialien:
• Abdeckfolie / Malervlies zum Abdecken des Fußbodens oder von Möbeln

Werkzeuge:
• Tapezierbürste / Tapezierwischer
• Quast
• Deckenbürste
• Dreieck-Beschneidekante / Tapetenabreißer / Tapezierschiene
• Tapezierschere / Tapeziermesser / Cuttermesser
• Farbrolle
• Andrückspachtel
• Andrückwalze
• Nahtroller
• Malerspachtel

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  • ANDRUCKKONTROLLE - Kurze, schräg angewinkelte Filamentenbündel geben bei zu starkem Andruck nach und schonen somit den Wandbelag.
  • FLEX ZONE - Leichteres Arbeiten im Ixelbereich durch eine radial verlaufende Borstenspitze und mehr Filamentenbündel.
  • MEHR ARBEITSSCHUTZ - Durch die veränderte Griffform und -länge der Tapezierbürste wird die Handstellung positiv beeinflusst, sodass die Hand-, Armbelastung beim Tapezieren minimiert wird.
  • ANWENDUNGSBEREICHE - Zum Tapezieren oder Entfernen von Spinnweben an der Decke, Reinigen von Fensterrahmen, zum Reinigen von Gartenmöbeln, Werkbank, Fliesen oder Kofferraums, Innenraums und der Fußmatten.


Hilfswerkzeuge:
• Kleisterspritze
• Schlagschnur
• Lappen
• Leiter
• Tapeziertisch

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Wie tapeziert man Ecken richtig?

Da sich die Tapete beim Trocknen noch etwas aus der Ecke herauszieht, sollte immer ein wenig, etwa 2 cm, um die Ecke herum geklebt werden. So ist sichergestellt, dass nach dem Trocknen keine Decke / Wand hervorblitzt.

Wie glatt muss die Decke zum Tapezieren sein?

Hier kann man nach der Regel gehen, je glatter die Tapete ist, umso glatter muss die Decke sein. Man kann auch sagen, dass bei Strukturtapeten kleine Unebenheiten verbleiben können. Insgesamt muss die Decke glatt, trocken, sauber und gleichmäßig saug- und tragfähig sein.

Wie tapeziert man einen Bogen?

Falls innerhalb einer Wand ein Rundbogen zu tapezieren ist, ist es das Beste zuerst die Wandfläche zu tapezieren. Hierbei werden erst Bahnen über und neben dem Bogen gearbeitet und zwar mit 2 bis 3 cm Überstand. Dieser wird dann mehrfach eingeschnitten und dann in den Rundbogen eingeschlagen.

Was muss man beim Tapezieren beachten?

Beim Tapezieren gibt es mehrere Dinge zu beachten:
• Zustand der Decke / Wand (trocken, sauber, tragfähig)
• Lufttemperaturen und Luftfeuchtigkeit
• Art der Tapete und vor allem ihre Verarbeitungshinweise vom Hersteller (direkt einpinseln oder die Wand, Tapete mit Rapport oder ohne)
• zur Verfügung stehende Materialien und Werkzeuge
• die gewünschte Wirkung im Raum

Wie lange braucht man um ein Zimmer zu tapezieren?

Das ist immer davon abhängig, wie einfach oder schwierig sich die Tapete verkleben lässt. Ist es einfache Raufaser, eine Vliestapete, die nicht einweichen muss oder z.B. eine Mustertapete mit Rapport. Auch kommt es darauf an wie viele Fenster, Türen und andere verwinkelte Stellen vorhanden sind. Und zu guter Letzt wie geübt ist der Tapezierende.

Wie tapeziert man eine Schräge?

Da Dachschrägen meist mit einem Kniestock daher kommen, sollte überlegt werden, ob die Dachschräge und der Kniestock in einem Stück oder einzeln tapeziert werden sollen. Beides ist machbar, allerdings ist es bei Mustertapeten ratsam in einem Stück zu arbeiten. Hier muss dann sehr sorgfältig angerieben werden, auch ist ausreichend Kleister wichtig, sonst könnte sich die Tapete im Knick wieder lösen.

Was ist der Vorteil von einer tapezierten Decke?

Eine Decke zu tapezieren ist meist einfacher als Streichen, auch ist es nicht so zeitaufwendig. Ein weiterer Vorteil – man kann alte, verspachtelte Löcher verstecken. Auch kann eine tapezierte Decke wärmeisolierend wirken und den Schall dämpfen, je nach Tapetenart.


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