Wasserschaden auf der Baustelle beseitigen

Der Einsatz von Bautrocknern auf einer Baustelle ist empfehlenswert. Mit ihrer Hilfe kann den Wänden und Böden nach einem Wasserschaden Feuchtigkeit entzogen werden.
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Auch bei einem Wasserschaden empfiehlt sich die Verwendung eines solchen Geräts. Falls es zu einem Wasserschaden kommt, sammelt sich viel Wasser in den Böden, Wänden und Decken. Mit einem Bautrockner kann diese Situation schnell und kostensparend wieder behoben werden.

Welche Ursachen gibt es für einen Wasserschaden auf der Baustelle?

Es gibt verschiedene Gründe, warum es auf Baustellen zu einem Wasserschaden kommt und die Bautrocknung erforderlich ist. So kann es zum Beispiel zu Rohrbrüchen kommen. Doch auch nicht korrekt verschweißte Leitungen oder Baufehler im Rohrleitungsnetz können für einen Wasserschaden verantwortlich sein. Es ist möglich, dass Bauschutt zu Verstopfungen in den Rohren führt, dann kommt es zum Rückstau. Des Weiteren sind auch Unwetter ein Grund für Wasserschäden auf Baustellen. Permanent tropfende Wasserquellen können ebenfalls dazu führen, ebenso Grundwasser, das durch Beton dringt. Wenn es viel regnet, ehe das Dach fertiggestellt wurde, können auch Wasserschäden auftreten. Aufsteigende Feuchtigkeit durch defekte Dichtungen und offene Bohrungen bei Versorgungsleitungen sind weitere Faktoren für Wasserschäden auf der Baustelle.

Warum Wasser auf Baustellen ein wichtiger Bestandteil ist

Auf Baustellen wird regelmäßig Wasser benötigt. Wie viel davon erforderlich ist, hängt von unterschiedlichen Aspekten ab und ist variabel. Werden zum Beispiel 150 Quadratmeter Estrich verlegt, sind dazu mehr als 1.000 Liter Wasser erforderlich, die anschließend dort entweichen, ehe der Boden belegreif ist. Vorher können keine weiteren Bodenbeläge wie Parkett, Laminat oder Fliesen aufgebracht werden. Belegreife bedeutet, dass eine gewisse Restfeuchtigkeit erzielt werden muss. Diese liegt bei Zement bei einem Wert von zwei Prozent und darunter.

Der Feuchtigkeitsgehalt kann gemessen werden, indem vom Boden eine Probe genommen wird. Dieser wird Calciumcarbid zugefügt. Daraus bildet sich Gas. Es entsteht außerdem ein Druck, durch den der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens bestimmt werden kann. Auf Baustellen gibt es noch weitere Gründe für eine hohe Feuchtigkeitsbildung. So können die Wände durch dauerhaften Regen feucht sein oder sich Wasserlachen bilden, die durch die Wände eindringen.

Weitere Ursachen für Wasserschäden

Zu Wasserschäden auf Baustellen kann es auch bei defekten Rohren kommen. Starker Regen und Hochwasser sind weitere Faktoren für Wasserschäden. Ist es schon dazu gekommen, ist es erforderlich, den Grund für die Wasserbildung zu suchen und diesen zu beheben. Um die Arbeit wieder aufnehmen zu können, müssen deshalb Wasserschäden beseitigt werden, indem die feuchte Substanz einer Bautrocknung unterzogen wird.

Es ist prinzipiell wichtig, das überschüssiges Wasser auf Baustellen getrocknet wird. Die Bautrocknung nimmt je nach Wassermenge viel Zeit in Anspruch. Das kann also mehrere Wochen dauern, wenn kein Bautrockner dazu genutzt wird. Das Erreichen der Restfeuchte dauert unter Umständen sogar noch länger. Wer nicht so lange warten möchte, sollte auf der Baustelle einen Bautrockner einsetzen, damit wertvolle Zeit gespart wird.
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Durch den Einsatz eines Bautrockners Kosten einsparen

Ein Bautrockner sorgt nach einem Wasserschaden auf der Baustelle für eine kürzere Trocknungszeit. Das senkt die Kosten, da schneller gearbeitet werden kann. Das Verwenden der richtigen Baumaterialien kann außerdem für eine verkürzte Bauzeit verantwortlich sein. Falls es jedoch zu großen Wasseransammlungen kommt, ist ein Bautrockner die richtige Wahl. Trockenestrich kann daher eine gute Alternative zu feuchtem Fließestrich sein, um Zeit zu sparen. Allerdings ist Trockenestrich in der Anschaffung teurer als Fließestrich. Deshalb lohnt es sich nicht immer, die Bauzeit mit teureren Materialien zu verkürzen. Stattdessen kann deshalb ein Bautrockner eingesetzt werden.

Warum und wann ein Trockner eingesetzt werden sollte

Durch die Bautrocknung auf der Baustelle wird der Bausubstanz die Feuchtigkeit indirekt entzogen. Das bedeutet, dass lediglich die Luftfeuchtigkeit reduziert wird, wo er aufgestellt wird. So werden Böden, Wände und Decken nicht direkt entfeuchtet. Der Grund dafür ist, dass trockene Luft in der Lage ist, mehr Wasser aufzunehmen. Von Vorteil ist es außerdem, wenn Bautrockner in Räumen mit Türen und Fenstern durch Lüften und Heizen unterstützt werden. Ist die Luftfeuchtigkeit im Raum höher als außerhalb, sollte immer gelüftet werden. Durch den Luftaustausch gelangt auf diese Weise trockene Luft in die Innenräume, die feuchte Luft wird dagegen nach draußen abgeführt. Das Heizen ist empfehlenswert, weil es die Luft erwärmt und sie so deutlich mehr Wasser aufnimmt.

Was ist im Rahmen der Bautrocknung noch wichtig?

Bei einem Wasserschaden oder der sonstigen Notwendigkeit, Bausubstanz trocknen zu müssen, kann es sinnvoll sein, die genannten Maßnahmen miteinander zu kombinieren. Ein zu rasches Trocknen ist jedoch nicht angeraten, da sich in Boden, Wand und Decke Risse bilden können. Daher sollte das Trocknen keinesfalls verfrüht veranlasst werden. Wenn eine Bautrocknung von Estrich erforderlich ist, muss dafür eine Dauer von etwa zwei Wochen eingeplant werden, ehe die Nutzung eines Bautrockners infrage kommt.

Damit eine angemessene Luftzirkulation erfolgen kann, sollten Bautrockner nicht näher als 20 Zentimeter zur Wand platziert werden. Wichtig ist es zudem, sich für einen passenden Bautrockner zu entscheiden, der sich für die Voraussetzungen der Baustelle eignet und sämtliche Anforderungen erfüllt. Ansonsten ist mit nicht zufriedenstellenden Ergebnissen und verlängerter Wartezeit zu rechnen.


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