Zum Schutz der Wasserinstallation: Feinfilter am Hausanschluss

Feinfilter Hausanschluss
Feinfilter Hausanschluss

Wasserfilter am Hausanschluss werden auch Feinfilter genannt. Sie befinden sich am Hausanschluss und werden so platziert, dass der Druckminderer dahinter angebracht ist.

Der Hauseingangsfilter hat die Aufgabe, Partikel im Wasser zurückzuhalten. Er schützt damit nicht nur das Wasser, sondern die komplette Trinkwasseranlage vor Defekten. In der Regel ist das Trinkwasser bereits qualitativ hochwertig, allerdings ist es auch erforderlich, dass ein Wasserfilter am Hausanschluss befestigt werden muss. Falls eine Rohrspülung erforderlich oder ein Rohrbruch vorhanden ist, können sich Schmutz, Kies und Sand im Trinkwasser befinden. Das sollte man insbesondere beachten, sobald ein älteres Haus modernisiert oder gar saniert wird.

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Wann muss ein Hauswasserfilter eingebaut werden?

Ein Hauseingangsfilter muss nur dann eingebaut werden, wenn die Trinkwasserrohre aus Metall gefertigt sind. Der Wasserfilter am Hausanschluss hält Rost zurück. Handelt es sich dagegen um Rohre aus Kunststoff, muss kein Hauseingangsfilter eingebaut werden. Dennoch ist es empfehlenswert, einen solchen Filter zu montieren, da er die Qualität des Wassers erhöht und vor Dichtungsschäden schützt. Auch ein Druckminderer muss nicht immer eingebaut werden, unabhängig ob im oder außerhalb des Filters. Er muss erst dann montiert werden, wenn der Wasserdruck bei mehr als 4,5 bar liegt.

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Welche Arten von Hauseingangsfiltern gibt es?

Es gibt sowohl Rückspülfilter als auch Wasserfilter am Hausanschluss, die nicht rückspülbar sind. Rückspülfilter sind in vielen Fällen die bessere Variante. Sie sind komfortabler und senken auf Dauer die Kosten, denn bei nicht rückspülbaren Filtern muss der Feinfilter jedes halbe Jahr ausgetauscht werden. Das ist bei einem Rückspülfilter nicht erforderlich, weil alle Verschmutzungen automatisch wieder ausgespült werden. Dafür sorgt ein sich öffnendes Ventil.

Einzelheiten über Rückspülfilter

Das Wasser fließt so durch das Rückspülfilter, dass die Verschmutzungen im Filter verbleiben und per Abfluss wieder als Abwasser abgegeben werden. Das ermöglicht das Öffnen des Hahns, der sich unten am Rückspülfilter befindet. Auf diese Weise kann das Wasser nach Bedarf abgelassen werden. Dazu ist jedoch ein Gully erforderlich, durch den das Wasser abfließen kann. Alternativ dazu kann auch ein Eimer verwendet werden, der jedoch anschließend entleert werden muss. Empfehlenswert ist es, den Wasserfilter am Hausanschluss monatlich rückzuspülen. Das muss so lange erfolgen, bis er gereinigt ist. Es gibt auch besondere Rückspülfilter, mit denen das Spülen automatisch erfolgt. Dann muss sich der Besitzer nicht mehr selbst darum kümmern. Hier lässt sich der Zeitraum einstellen, was das Spülen durchgeführt werden soll.

Details zu nicht rückspülbaren Filtern

Wer einen solchen Wasserfilter am Hausanschluss einsetzt, muss den Filter selbst jedes halbe Jahr austauschen. Er sollte immer dann montiert werden, wenn ein Rückspülfilter nicht eingebaut werden kann, da es keine Möglichkeit gibt. Prinzipiell ist es jedoch immer möglich, einen Rückspülfilter zu verwenden, da nur ein recht großer Eimer benötigt wird, um das abgelassene Wasser aufzufangen. Nicht rückspülbare Hauseingangsfilter kosten weniger als Rückspülfilter. Es ist allerdings zu bedenken, dass Kosten für weitere Filter entstehen. Damit rentiert es sich eher, sich für einen Rückspülfilter zu entscheiden. Das sollte jeder auch beim Heimwerken beachten.

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Wie wird ein Hauseingangsfilter eingebaut?

Diese Wasserfilter werden am Hausanschluss so befestigt, dass sie sich hinter dem Wasserzähler befinden. Dazwischen sitzt ein sogenanntes KFR-Ventil, das die Entleerung und den Rückfluss verhindert. Falls im Hauseingangsfilter kein Druckminderer enthalten ist, muss einer montiert und hinter dem Wasserfilter platziert werden. Dazu kommt ein weiteres herkömmliches Ventil, welches das Absperren der Leitung ermöglicht.

Hauseingangsfilter wechseln – so geht es

Damit der Hauseingangsfilter gewechselt werden kann, muss erst die Sperre eingestellt werden, die sich hinter und vor dem Filter befindet. So kann das Wasser nicht mehr hindurchfließen. Jetzt kann das Stück, in dem der Wasserfilter angebracht ist, entleert werden. Die Leitung ist trocken. Daher ist es jetzt möglich, alle Schrauben am Filter zu lösen und es zu entnehmen. Danach kann er durch einen neuen ersetzt werden. Nun werden noch die Schrauben wieder angezogen und das Ventil wieder geöffnet, damit sich der Filter wieder öffnen und das Wasser in die Rohre fließen kann. Anschließend werden die Ventile komplett aufgedreht und einmal wieder zurückgedreht. Auf diese Weise können sich die Ventile nicht festsetzen und der Filter am Hausanschluss arbeitet zuverlässig.

Hauseingangsfilter in guter Qualität erhältlich

Filter für den Hausanschluss stehen in hochwertiger Form zum Kauf bereit. Das gilt sowohl für alte als auch für neue Modelle. Sie arbeiten zuverlässig und bieten ein hohes Maß an Sicherheit. Beim Gros der Filter kann der Betriebsdruck stufenlos eingestellt werden. Daher arbeiten sie in der Regel sehr genau, sodass so gut wie keine Schwankungen entstehen können.

Gefertigt werden Wasserfilter für das Haus aus langlebigen Materialien. Verwendet werden zum Beispiel Edelstahl und Messing. So wird auch dafür gesorgt, dass ein solcher Wasserfilter besonders robust ist. Es befinden sich allerdings auch Verschleißteile am Filter, beispielsweise Dichtungen, die das Austreten von Wasser verhindern. Diese müssen von Zeit zu Zeit überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

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Welche Vorteile entstehen durch einen Eingangsfilter?

Wer sich darauf verlassen möchte, dass nur sauberes Wasser aus den Hähnen in Haus und Wohnung fließt, sollte einen Wasserfilter dieser Art einbauen. Er verhindert, dass Krankheitserreger, Schwermetalle oder weitere Verschmutzungen in das Wasser des Verbrauchers eindringen können. Das ist möglich, obwohl das Wasser kontinuierlich aufbereitet wird. Diese Verunreinigungen mindern die Qualität des Wassers und können im schlimmsten Fall zu Erkrankungen führen.

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Mit einem Wasserfilter kann das nicht mehr passieren. Er befindet sich am Eingang der Hausstation, wo das Wasser eintrifft und hat so die Möglichkeit, es am Ursprung zu reinigen. Da das Wasser nicht nur als Brauch-, sondern auch als Trinkwasser genutzt wird, ist es durchaus sinnvoll, einen Wasserfilter dort einzubauen, um die Gesundheit primär und sekundär zu schützen. Speziell wenn Kleinkinder und ältere Menschen in einem Haushalt wohnen, ist das Einbauen sehr zu empfehlen.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).