Fenster – Welches Material ist das Richtige?

Welches Fenster Material wirklich das Beste ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Bei der Auswahl der passenden Materialien sollten Sie auf jeden Fall bedenken, dass Fenster und ihre Rahmen dauerhaft der Witterung und einer Vielzahl verschiedener Umwelteinflüsse ausgesetzt sind.

Aus diesem Grund ist hier Robustheit das oberste Gebot. Es gibt allerdings eine ganze Reihe unterschiedlicher Fenster Materialien, die gleichermaßen die Anforderungen in Sachen Stabilität und Langlebigkeit erfüllen.

Diese Fenster Materialien gibt es – Ein kleiner Überblick

Dennoch haben diese unterschiedlichen Materialien auch verschiedene Eigenschaften. Bei der Auswahl der richtigen Fenster gilt es daher vor allen Dingen das Fenster Material auszuwählen, das am besten zu Ihren Anforderungen und Wünschen passt.

Gut zu wissen

Wenn von Fenster Material die Rede ist, meint man damit in aller Regel das Material, aus dem der Rahmen hergestellt wird. Das Fenster selbst besteht in der Regel aus Fensterglas, das je nach Produktion und Gestaltung unterschiedliche Dämmeigenschaften sowohl in Bezug auf Lautstärke als auch in Bezug auf Wärme und Kälte haben kann.

Ganz klassisch spricht man von den folgenden drei Materialarten:

  • Kunststofffenster
  • Aluminiumfenster
  • Holzfenster

Zusätzlich gibt es mit Holz-Alu-Fenstern noch eine vierte Variante, die allerdings eben aus zwei Materialarten besteht und so ihre ganz eigenen Eigenschaften aufweist.

In der Folge haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile der jeweiligen Materialarten einmal für Sie zusammengefasst und einen Fenster Material Vergleich vorgenommen.

Welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Materialien?

Je nach ausgewähltem Material sind Punkte wie die notwendige Pflege und der Aufwand in Sachen Reinigung der Fenster unterschiedlich. Im Bereich Einbruchschutz und Wärmedämmung unterscheiden sich moderne Fenster aller drei Arten kaum noch voneinander.

Tatsächlich kann man heute mit jedem dieser Materialien Fenster günstig kaufen. Welches Material es also letztlich werden soll, ist einerseits eine Frage des persönlichen Geschmacks. Andererseits gibt es durchaus Situationen, in denen alte Fenster einer bestimmten Bauart aus Gründen der Energieeffizienz unbedingt ausgetauscht werden sollten.

Kunststofffenster – Das beliebteste Material im modernen Fensterbau

Wenn von Kunststofffenstern die Rede ist, meint man damit Fenster mit einem Rahmen aus PVC. Seit den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts werden diese Fenster hergestellt. Inzwischen ist PVC das meist genutzte Material für Fensterrahmen im modernen Fensterbau. Insgesamt liegt der Marktanteil von Kunststofffenstern bei deutlich über 50 %.

Bei der Produktion von Kunststofffenstern wird klassisches PVC für die sichtbaren Rahmenteile verwendet. PVC-P wird für die Dichtungen herangezogen und aufgeschäumtes Polystyrol wird als Dämmschicht im Inneren der Rahmen genutzt.

Die Material- und Herstellungskosten von Fenstern mit Kunststoffrahmen sind sehr niedrig, was unter dem Strich dazu führt, dass Kunststofffenster mit den niedrigsten Einkaufspreisen aufwarten können. Im Vergleich dazu sind Holzfenster deutlich hochpreisiger.

Ein weiterer Pluspunkt ist er Umstand, dass moderne Kunststofffenster zu 100 Prozent wiederverwertbar sind. Was gerade in den ersten Jahren der PVC-Fenster ein großer Kritikpunkt war – nämlich die ökologische Verträglichkeit – hat sich damit inzwischen ins Positive gewandelt. Tatsächlich ist das ein Grund, beim Ausbau alter Kunststofffenster auf die Dienste von Fachbetrieben zu setzen. Denn diese entsorgen auch alte PVC-Fenster so, dass sie dem Produktionskreislauf wieder zugeführt werden können.

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Wärmedämmung – bessere Energieeffizienz

Auch im Bereich der Energieeffizienz hat sich hier eine Menge getan. Was die Wärmedämmwerte angeht, sind Kunststofffenster heute Holzfenstern oftmals überlegen. Dank eines ausgeklügelten Mehrkammerprofils sind Kunststofffenster im Zusammenspiel mit einer speziellen Wärmeschutzverglasung mit das Beste, was es heute in Sachen energieeffizientes Bauen gibt.

Dass es Kunststofffenster in den verschiedensten Farben gibt, rundet das positive Bild dieses Typs sehr gut ab. Dazu kommen die folgenden Vorteile auf einen Blick:

  • Kunststofffenster benötigen keinen regelmäßigen Anstrich – einfaches Reinigen mit einem fusselfreien Tuch reicht vollkommen aus.
  • Kunststofffenster sind sehr witterungsbeständig.
  • Kunststofffenster haben eine Lebenserwartung von ca. 30 – 50 Jahren

Kunststofffenster haben allerdings auch einige wenige Nachteile. Bei der Auswahl sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

  • Kunststoffrahmen lassen sich nicht ausbessern – sind hier einmal Kratzer, Brandflecken oder ähnliche Beschädigungen entstanden, können Sie diese nur durch einen kompletten Tausch des Fensters ausbessern.
  • Im Laufe der Jahre neigen Kunststofffenster dazu zu „kriechen“. Das bedeutet, dass sie sich leicht verziehen. Je rechteckiger ein Fenster ist, desto größer ist die Gefahr, dass man das Fenster irgendwann nur noch schließen kann, wenn man es mit der Hand etwas anhebt. Das hat allerdings auf die Dämmwirkung im geschlossenen Zustand keinerlei Auswirkung.
  • Bei ständiger Sonneneinstrahlung bleichen die Farben von PVC-Rahmen nach einigen Jahren aus – weiße Fenster können einen leichten Gelbstich bekommen.

Aluminiumfenster – Ein Material mit einigen Schattenseiten

Aluminiumfenster haben durchaus ihre Vor-, aber auch einige Nachteile. Vor allem ältere Modelle sollten auf jeden Fall ausgetauscht werden, da Aluminium ein starker Wärmeleiter ist. Bei älteren Modellen ohne integrierte Wärmedämmung geht viel Innenraumwärme im Winter über die Fensterrahmen verloren. Hier steckt eine Menge Einsparpotenzial für Hausbesitzer. Das kann ein erster sehr guter Schritt in Sachen Haussanierung sein.

Moderne Aluminiumfenster sind immerhin noch zu 95 Prozent recycelbar – stehen damit allerdings Holz- und Kunststofffenstern etwas nach. Der größte Vorteil dürfte hier die absolute Witterungsbeständigkeit dieses Materials sein. Dazu kommt auch hier eine große Auswahl an verschiedenen Designs und Farben am Markt. Weitere Vorteile sind:

  • Das niedrige Gewicht des Materials an sich.
  • Die Formbeständigkeit auch bei Temperaturschwankungen und rechteckigen Fensterformen.
  • Die hohe Langlebigkeit des Materials.
  • Der sehr geringe Wartungsaufwand.
  • Der sehr niedrige Pflegebedarf – regelmäßige Reinigung mit einem fusselfreien feuchten Tuch reicht in der Regel aus.

Die größten Nachteile sind:

  • Der Umstand, dass das Material auch heute noch in Sachen Energieeffizienz hinter den beiden anderen Klassikern deutlich zurückhängt.
  • Der Preis. Aluminiumfenster sind deutlich teurer als Kunststofffenster.

Holzfenster

Holzfenster verbinden wir vor allem mit einer gewissen Nachhaltigkeit. Wie kein anderes Material besticht Holz durch seine Natürlichkeit und seine Nachhaltigkeit. Dazu kann ein Holzrahmen problemlos saniert werden, wenn er beschädigt ist. Das spart eine Menge Kosten und kann in den meisten Fällen sogar in Eigenregie erledigt werden.

Selbst bei einem Brand sind Holzfenster länger in stabil und bergen nicht die Gefahr giftiger Dämpfe. Das gilt sowohl im Brandfall als auch im Alltag. Der optimale Dämmschutz moderner Holzfenster ist ein weiterer Pluspunkt.

Als nachwachsender und natürlicher Rohstoff bringt Holz auch ein angenehmes Wohnklima mit sich. Moderne Holzfenster sind dabei ebenso langlebig wie ihre Konkurrenten aus Aluminium oder Kunststoff. Fenster aus Hartholz bringen dazu auch noch einen zusätzlichen Einbruchschutz aufgrund der Härte des Materials mit.

Doch auch hier gibt es natürlich Nachteile. Diese sind vor allem:

  • Der hohe Preis von Holzfenstern – von den drei klassischen Materialien sind sie die teuersten.
  • Holzfenster bringen einen hohen Pflegeaufwand mit. So muss das Holz regelmäßig gestrichen werden, damit es auch Dauer witterungsbeständig bleibt und Umwelteinflüsse dem Holz nicht zu sehr zusetzen können.
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Holz-Alu-Fenster – das Beste aus zwei Klassikern

Diese Fenster bringen innen die wohnliche Behaglichkeit eines Holzfensters und außen die Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit eines Aluminiumfensters zusammen. Da diese beiden Materialien sich wunderbar ergänzen, schafft man es mit modernen Holz-Alu-Fenstern die meisten Nachteile beider Fenstertypen so gut wie komplett auszumerzen.

Fenster in dieser Kombination sind pflegeleicht, witterungsbeständig, haben gute Wärmedämmeigenschaften und sind sehr leicht und stabil. Dank der Synergieeffekte der beiden Materialien bleibt hier letztlich nur ein echter Nachteil: der Preis. Letztlich gehören Holz-Alu-Rahmen zu den absoluten High-End Produkten am Fenstermarkt.

Fazit

Nicht umsonst sind Kunststofffenster heute die beliebtesten Modelle am Markt. Die allgemein sehr positiven Eigenschaften in Kombination mit dem niedrigen Preis sorgen hier für einen sehr hohen Marktanteil. Holzfenster werden immer beliebter – vor allem aufgrund des Faktors Nachhaltigkeit und da sie ein ganz besonderes Wohnklima mitbringen.

Reinen Aluminiumfenstern begegnet man heute am ehesten in öffentlichen Gebäuden und Schulen. Die Kombination aus Holz und Aluminium gehört zum Besten, was es am Fenstermarkt aktuell gibt. Das schlägt sich allerdings auch in den Preisen dieser Fenster nieder. Im Fenster Material Vergleich liegen Kunststofffenster damit am Ende klar vorne.

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FAQ

Welches Fenster Material ist das Beste?

Das qualitativ beste Material ist sicherlich die Kombination aus Aluminium und Holz, da hier die Vorteile beider Materialien kombiniert und beinahe alle Nachteile aus dem Weg geräumt wurden. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden Sie allerdings in der Regel bei Kunststofffenstern.

Worin unterscheiden sich die Fenstermaterialien?

Die größten Unterschiede liegen in der Wärmedämmfähigkeit, dem Pflegeaufwand, der Witterungsbeständigkeit und dem Preis. Grundsätzlich sollten Sie gerade in Sachen Wärmedämmfähigkeit allerdings jedes Fenster für sich gesondert bewerten, bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden.

Wie groß ist der Preisunterschied zwischen den Fenster Materialien?

Während die Kosten für Kunststofffenster unterschiedlicher Größen inklusive Montage oftmals zwischen 600 und 900 Euro liegen, beginnen die Kosten für Holz-Alu-Fenster erst bei rund 900 Euro inklusive Lieferung und Montage und können problemlos bis zu 1.800 Euro pro Fenster betragen.

Foto: © DurffeeMill /stock adobe

 

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