Fenster im Privathaushalt putzen lassen – Kosten und Infos

So kann man seine Fenster auch selber putzen. Foto SergioPhotone via Envato
So kann man seine Fenster auch selber putzen. Foto SergioPhotone via Envato

Das Putzen der Fenster gehört laut Umfragen zu den Hausarbeiten, die am unbeliebtesten sind. Kein Wunder, denn soll das Ergebnis überzeugen, so ist dafür ein hoher Zeitaufwand nötig – zunächst grob reinigen, dann nachwischen und zum Schluss polieren.

Sie sehen: Fenster putzen ist mehr, als nur mit einem Eimer Wasser und einem Lappen ans Werk zu gehen. Viele Menschen denken, richtig Fenster putzen ist eine Wissenschaft für sich. Ist das aber wirklich so?

Spätestens, wenn Sie wieder einmal die Schlieren und Streifen auf Ihren Fenstern sehen, sobald nach mühevollem Putzen die Sonne darauf scheint, werden Sie die Behauptung „Fenster putzen ist eine Wissenschaft für sich“ aus vollem Herzen bejahen.

Dabei gibt es einige Tricks und vor allem moderne Hilfsmittel, mit denen Ihre Fenster streifenfrei glänzen. Es gibt verschiedene Methoden, um richtig Fenster zu putzen:

  • Die klassische Methode mit Eimer, Lappen und den richtigen Hilfsmitteln
  • Die immer populärer werdende Methode mit dem Fenstersauger
  • Die Methoden der Fensterputzer-Profis

Für welche Variante Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen und hängt natürlich vom persönlichen Anspruch, den Voraussetzungen und dem eigenen Geldbeutel ab.

Große Fenster – Fluch und Segen zugleich

Wie oft die Fenster geputzt werden müssen und wie aufwändig das Ganze ist, hängt in erster Linie vom Verschmutzungsgrad sowie den eigenen Ansprüchen an die Sauberkeit ab. Aber auch die Größe der Fenster spielt dabei eine Rolle – je größer, desto aufwändiger und zeitintensiver.

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Zudem sollte man gerade bei großen Fenstern unbedingt an die eigene Sicherheit denken. Hier passieren viele Arbeitsunfälle, daher sollte man sich für diese Aufgabe einen festen Stand verschaffen, z. B. mit einer standfesten Trittleiter.

Der Zugang zum Fenster muss frei und ein ausreichender Bewegungsfreiraum vorhanden sein. Vor der Reinigung die Umgebung am Besten etwas abdecken, damit das Schmutzwasser keine Spuren bzw. Tropfen auf der Ablage, dem Teppich oder den Polstern hinterlassen kann.

Fensterputzen – so geht es schneller von der Hand

Viele Menschen schwören noch darauf, ihre Fenster mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit abzuwaschen und die Scheiben dann mit einem Lederlappen trocken zu wischen. Hier vier Tipps für Fensterreinigungsflüssigkeiten, die Sie selbst herstellen können:

  • Einen halben Eimer Wasser mit einem Teelöffel Waschpulver mischen.
  • Einen halben Eimer Wasser mit einer halben Tasse Ammoniak mischen.
  • Einen halben Eimer Wasser mit zwei bis drei Tassen Essig mischen.

Sprühen Sie die Flüssigkeit mit einer Sprühflasche auf die Glasscheibe und wischen Sie dann mit einem feuchten Lappen die Scheibe ab. Dann wischen Sie das Fenster mit einem Ledertuch oder mit Zeitungspapier trocken.

Mit dem Fensterputzgerät

Die zuvor beschriebenen Arbeitsgänge kann heutzutage auch ein Fensterputzgerät bzw. Fensterwischer übernehmen. Mit solch einem Gerät geht das Fensterputzen sehr viel einfacher von der Hand. Der Fensterwischer besitzt in der Regel eine Seite mit einem Tuch oder einem Schwamm und auf der anderen Seite eine Gummilippe.

Mit der Schwammseite wird die Fensterscheibe vom groben Schmutz befreit, und mit der Gummilippe kann der Schmutz in einem Zug mit dem Wasser wieder entfernt werden. Das Schmutzwasser wird am unteren Ende des Fensters, dann mit einem Tuch aufgefangen und entfernt. Je nach Modell ist ein Nachpolieren nicht mehr nötig.

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Der Fensterwischer besitzt einen Griff, mit dem er sehr gut über die Fensterscheiben zu führen ist. Im Handel sind verschiedene Größen und Modelle von Fensterputzgeräten erhältlich, sodass auch große Fensterscheiben, wie z. B. in einem Wintergarten, sehr leicht zu reinigen sind.

Besonders vorteilhaft sind Fensterwischer, die durch eine Teleskopstange zu verlängern sind. Dadurch ist eine Leiter beim Fensterputzen nicht mehr nötig. Auch im Wintergarten oder bei Wohnungen, die sehr hohe Fenster haben, bietet eine Teleskopstange die Möglichkeit, die Fenster ohne großen Aufwand zu reinigen.

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Professionelle Fensterreinigung – Was gibt es zu beachten?

Im Bereich der professionellen Fensterreinigung, z. B. bei Gebäudereinigung Can Facility, kommen meist sehr teure Geräte zum Einsatz, die der Normalverbraucher im Handel nicht kaufen kann. Firmen müssen also zunächst entsprechend investieren.

Als Kunde sollten Sie darauf achten, dass die bevorzugte Firma über solch hochwertige und moderne Geräte verfügt. Außerdem sollten die Mitarbeiter über profunde Kenntnisse und eine nachweisbare Qualifikation in diesem Bereich verfügen.

Einigen Sie sich mit Ihrem Dienstleister zunächst auf die Probereinigung eines Fensters. Gute Firmen bieten dies von sich aus an. Auch Bewertungen im Internet (ganz einfach zu finden über Google) helfen dabei, die Seriosität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens überprüfen zu können.

Fenster putzen lassen – was kostet es?

Die Kosten für die Fensterreinigung durch einen Profi schwanken je nach Anbieter, Leistungsumfang und Region. Sie liegen meist zwischen 2 und 4 Euro pro Quadratmeter Fensterfläche. Schwer zugängliche oder außergewöhnlich stark verschmutzte Fenster können den Preis in die Höhe treiben.

Fazit

Wer immer noch selbst Fenster putzen möchte, der findet in einem modernen Fensterputzgerät den richtigen Partner, um sich die Arbeit effektiv zu erleichtern. Die Alternative ist, etwas Geld in die Hand zu nehmen und die Dienste eines professionellen Fensterputzers in Anspruch zu nehmen. Wer sich das leisten kann, ist fein raus aus dieser ungeliebten Arbeit!

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Foto: SergioPhotone via Envato

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).