Garage abreißen – das gibt es zu beachten

Für das Abreißen einer Garage kann es eine ganze Reihe von Gründen geben. Doch vor dem Abriss stehen einige wichtige Punkte, die man beachten sollte.

Da wären einmal mögliche rechtliche Belange zu klären. Das gilt vor allem dann, wenn anstelle der alten Garage eine neue entstehen soll. Generell ist das einer der häufigsten Gründe für den Abriss einer Garage. Denn viele in die Jahre gekommenen Garagen bieten nicht mehr die Möglichkeiten und den Komfort, den eine moderne Fertiggarage hat.

Hinzu kommt, dass der Abriss einer Garage eine Menge Arbeit verursacht. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, die Arbeit vom Profi erledigen zu lassen. Ein Abrissunternehmen erledigt dabei nicht nur die körperliche Arbeit, sondern in den meisten Fällen auch den sogenannten Papierkram. Der kann es – je nach Bundesland – durchaus in sich haben. Wir von modernisieren-renovieren-sanieren.de haben uns näher mit dem Thema Garage abreißen beschäftigt und fassen hier für Sie die wichtigsten Punkte zusammen.

Garage Abreißen vs. Sanieren

Die Sanierung einer Garage macht tatsächlich in vielen Fällen noch immer Sinn. Denn sie ist einfach nachhaltiger, günstiger und mit weniger Arbeit verbunden als ein kompletter Abriss und ein anschließender Neubau. Das trifft vor allem dann zu, wenn Sie die folgenden Punkte bejahen können:

  • Die Garage ist noch nicht so alt und in einem guten Allgemeinzustand
  • Das Fundament und die Bausubstanz sind in Ordnung bzw. gut.
  • Die Garage verfügt bereits über Elektrizität, und das Verlegen weiterer Anschlüsse ist möglich
  • Im Rahmen einer Sanierung ist eine umfassende Modernisierung (z. B. in Form eines neuen Garagentors) baulich auch möglich

Im Gegenzug gibt es natürlich auch Fälle, in denen eine Sanierung keinen Sinn mehr macht. Dann bleibt Ihnen eigentlich nur, die Garage abzureißen. Solche Fälle sind beispielsweise:

  • Garagen mit beschädigtem Fundament oder einer schlechten Bausubstanz
  • Alte Garagen, die nicht durch neue Garagentore beispielsweise oder durch das Einbringen von Elektrizität modernisiert werden können
  • Garagen, von denen aufgrund von Schäden an dem Bau eine Gefahr für Leib und Leben ausgeht – zum Beispiel, weil Einsturzgefahr besteht oder bei einer alten Garage mit Giebeldach Dachpfannen hinunterrutschen.

Schon gewusst?

Wenn bislang keine Elektrizität in Ihrer Garage vorhanden ist, kann eine Solaranlage auf dem Dach Ihrer Garage für Abhilfe sorgen. Besonders ältere Garagen haben oft ein Satteldach, das sich hervorragend für die Anbringung einer Photovoltaikanlage eignet. Vorausgesetzt, dass Dach hat die richtige Ausrichtung und ist noch ausreichend in Schuss. Die Möglichkeiten sind hier ähnlich wie bei einem Terrassendach mit Solaranlage.

Damit lässt sich übrigens auch hervorragend die Wallbox für Ihr neues E-Auto speisen, sodass Sie Ihren Stadtflitzer nachts bequem in der Garage aufladen können. Voraussetzung dafür ist natürlich auch der Einbau eines Stromspeichers. Bei inzwischen bereits mehr als 600.000 zugelassenen Elektroautos zum 1.1.2022 ist die eigene Wallbox eine gute Möglichkeit, für echte Unabhängigkeit zu sorgen.

Garage vom Profi abreißen lassen – Kosten im Überblick

Wurde in Ihrer alten Garage Asbest verarbeitet, sollten Sie diese auf jeden Fall vom Profi abreißen lassen. Denn asbesthaltiges Material muss einerseits gesondert entsorgt werden. Andererseits muss es unter ganz besonderen Arbeitsschutzbedingungen beseitigt werden.

Für ein einfaches Do-it-yourself-Projekt ist eine solche Garage vollkommen ungeeignet. Ansonsten ist es in der Hauptsache eine Frage der Zeit, des handwerklichen Geschicks und der Lust. Haben Sie diese drei Dinge, können Sie Ihre Garage auch bequem selbst abreißen. Sollte Ihnen eines davon fehlen, lohnt es sich auf jeden Fall, über die Beauftragung eines Experten nachzudenken.

Die Kosten für den Abriss sind in aller Regel abhängig von der Größe der Garage und von Ihrem Wohnort. Denn sowohl die Arbeitspreise als auch die Preise für die Entsorgung des Bauschutts können von Ort zu Ort variieren.

Als Faustformel können Sie sich merken, dass die Kosten für den Abriss einer Garage durch eine Fachfirma in aller Regel nach Kubikmetern berechnet werden. Im deutschlandweiten Schnitt liegen diese Kosten bei 15 – 40 Euro pro Kubikmeter. Diese Spanne ist so groß, weil die Preise je nach Region hier deutlich auseinandergehen.

Soll auch der Bauschutt über das Bauunternehmen entsorgt werden, landen Sie schnell bei Kosten von 30 – 50 Euro pro Kubikmeter Bauschutt. Diese wird der Bauunternehmer Ihnen zusätzlich in Rechnung stellen.

Besteht die alte Garage eben nicht nur aus Stein und Mörtel und müssen Baumischabfälle entsorgt werden, können die Kosten pro Kubikmeter schnell auch mal bei 70 Euro pro Kubikmeter landen.   

Garage selbst abreißen – was gibt es zu beachten?

Sie möchten einen Teil der Kosten sparen und sind sicher, dass in Ihrer alten Garage keine asbesthaltigen Baustoffe verarbeitet wurden. In diesem Fall können Sie Ihre Garage problemlos selber abreißen. Doch gerade wenn Sie selbst Hand anlegen, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten.

Die rechtlichen Aspekte dürfen Sie nicht außer Acht lassen

Viele Eigentümer stellen sich die Frage, ob sie für den Abriss ihrer alten Garage eine Genehmigung brauchen. Tatsächlich kann das von Bundesland zu Bundesland variieren. In den meisten Bundesländern sind allerdings Garagen sogenannte verfahrensfreie Bauvorhaben. Das bedeutet, dass es weder für den Abriss noch für den Neubau einer Genehmigung bedarf. Zumindest dann nicht, wenn eine neue Garage direkt an der Stelle errichtet werden solle, an der die alte gestanden hat.

Unabhängig davon, ob eine Garage in Ihrem Bundesland ein verfahrensfreies Bauvorhaben ist, müssen Sie den Abriss der alten Garage und den Bau der neuen vorher bei Ihrem Bauamt vor Ort absprechen. Zumindest eine entsprechende Mitteilung ist notwendig.

Sie sind verantwortlich für die Sicherheit

Als Bauherr haften Sie für sämtliche Schäden, die von Ihrer Baustelle ausgehen. Um die Gefahr solcher Schäden erheblich zu minimieren, sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass jede Person, die auf Ihrer Baustelle mitarbeitet, auch angemessen gekleidet ist. Helm und Sicherheitsschuhe sollten auf Ihrer Baustelle ein absolutes Muss sein.

Darüber hinaus sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass die Baustelle weiträumig abgesperrt ist, um Unbefugten und vor allen Dingen Kindern den Zutritt zu verwehren.

Die Müllentsorgung

Wenn Sie Ihre Garage selber abreißen, müssen Sie sich auch selbst um die Müllabholung kümmern. Hierzu können Sie Container bei einem der Müllentsorgungsunternehmen bei Ihnen vor Ort bestellen. Wichtig ist dabei, dass Sie den Abfall auch sinnvoll trennen. Denn reiner Bauschutt ist in der Entsorgung deutlich günstiger als Mischabfälle. Um hier Folgekosten aufgrund notwendiger nachträgliche

Um die Trennungsschritte zu minimieren, sollten Sie sich vorher genau erkundigen, welche Entsorgungsmöglichkeiten Sie haben und welche Abfälle in die einzelnen Container gehören.

Fazit

Zeit für einen Abriss mit anschließendem Neubau Ihrer Garage wird es vor allen Dingen dann, wenn Ihre Garage sehr alt und dabei auch noch schlecht in Schuss ist. Auch der Wunsch, auf neue Technologien zurückzugreifen (Beispiel E-Auto mit eigener Wallbox), kann ein Argument für einen Neubau sein. Bevor Sie den Abriss Ihrer alten Garage planen, sollten Sie sich nach Anbietern für Ihre neue Garage umschauen. Bei manchen Anbietern sind im  Preis der Abriss und die Entsorgung der alten Garage bereits inklusive.  

Foto: MayFayStudio via Twenty.

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