Fliesen erneuern – 3 Wege zur neuen Fliesenoptik

Handwerker scheuen sich oft vor der Aufgabe, den Fliesenboden zu erneuern. Ist diese Arbeit doch mit Aufwand, Dreck und Kosten verbunden: Fliesenboden entfernen, Untergrund prüfen, Planung, Verlegung, Verfugung und Abschlussarbeiten. Doch es gibt Alternativen, und um diese soll es im Artikel hauptsächlich gehen.

Der klassische Weg – neue Fliesen montieren

Bevor mit der Erneuerung begonnen werden kann, ist eine gründliche Vorbereitung erforderlich. Wenn alle nötigen Werkzeuge bereitliegen, muss die Arbeit an wichtiger Stelle nicht unterbrochen werden. Zur grundlegenden Ausstattung gehören folgende 10 Werkzeuge:

  • Fliesenschneider
  • Fliesenzange
  • Kelle / Fliesenspachtel
  • Fliesenschwamm
  • Fugengummi
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Borhammer oder
  • Handhammer und Fliesenmeißel
  • Messwerkzeuge
  • Schutzkleidung

Je nach Projekt können weitere Werkzeuge und Materialien erforderlich sein, denn der alte Boden will entfernt werden. Dies kann entweder durch Abschlagen der Fliesen oder durch Entfernen des gesamten Bodenbelags erfolgen. Zum Vorschein kommt der Untergrund – meist eine Estrich-Schicht.

Überprüfung des Untergrunds

Dieser Untergrund muss sorgfältig auf Schäden und Unebenheiten geprüft werden, denn dieses Wissen definiert die folgende Planung. Beschädigte Bereiche müssen repariert sowie Risse oder Löcher entfernt werden. Unebenheiten müssen eventuell mittels Ausgleichmasse begradigt werden. Diese Arbeitsschritte sind wichtig, um eine stabile Basis für die neuen Fliesen zu gewährleisten.

Für weitere Arbeiten muss der Untergrund gründlich gereinigt und von Staub, Schmutz und eventuellen Rückständen befreit werden. Eine saubere und ebene Oberfläche ist entscheidend, sodass sämtliche Rückstände des alten Fliesenklebers entfernt sein müssen.

Planung und Vermessung

Eine Planung wird in jedem Arbeitsschritt angestellt, aber die endgültige Bestimmung aller Materialien kann meist erst im Rohbauzustand erfolgen. Der Raum wird gründlich ausgemessen und die Fliesenverlegung geplant.

Mit diesem Wissen kann die richtige Auswahl neuer Fliesen getroffen werden. Messen Sie den Raum und planen Sie die Fliesenverlegung. Idealerweise werden bereits bei der Auswahl der neuen Fliesen das Verlegemuster und die Ausrichtung der Wunschfliesen berücksichtig. Innerhalb dieser Bemusterung kann auch die Fugengröße beziehungsweise deren Farbe definiert werden. Es ist wichtig, den Stil des Raums, die gewünschte Ästhetik und die Haltbarkeit der Fliesen zu beachten. Der Bodenbelag muss zum Einrichtungsstil passen und gleichzeitig funktional und langlebig sein.

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Fliesen verlegen

U. J. Alexander/ stockadobe

Der eigentliche Verlegeprozess erfordert Präzision und Sorgfalt. Meist wird in einer Ecke des Raums begonnen und sich systematisch vorgearbeitet. Die perfekte Menge an Fliesenkleber sollte der Verpackung entnommen werden können.

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Beginnen Sie mit dem Auftragen des Fliesenklebers auf den Untergrund und setzen Sie die Fliesen in das Kleberbett ein. Die Fliesen werden fest in den Kleber gedrückt, dabei muss auf eine gerade und gleichmäßige Anordnung geachtet werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Fliesen gleichmäßig und im richtigen Abstand zueinander platziert werden. Verwenden Sie bei Bedarf Abstandshalter, um eine gleichmäßige Fugenbreite zu gewährleisten. Arbeiten Sie sich Schritt für Schritt vor, bis der gesamte Bodenbelag verlegt ist.

Fugen auffüllen

Nachdem die Fliesen liegen und der Fliesenkleber getrocknet ist, werden die Zwischenräume aufgefüllt. Hierfür tragen Sie den Fugenmörtel mittels Fugengummi auf und entfernen überschüssigen Mörtel von der Oberfläche. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche gründlich gereinigt, um eine saubere und gleichmäßige Fugenlinie zu erhalten.

Fliesen reinigen und versiegeln

Nachdem der Fliesenkleber und der Fugenmörtel vollständig getrocknet sind, reinigen Sie die Fliesen gründlich, um alle Rückstände zu entfernen. Verwenden Sie milde Reinigungsmittel und ein Schwammtuch, um Schmutz und Staub zu entfernen. Nach der Reinigung können Sie die Fliesen versiegeln, um sie vor Verschmutzung und Abnutzung zu schützen.

Abschlussarbeiten

Überprüfen Sie den gesamten Bodenbelag auf mögliche Mängel oder Unregelmäßigkeiten. Wenn alles zufriedenstellend ist, können Sie abschließend noch die Ränder abdichten und eventuell notwendige Anpassungen an Türen oder Übergängen vornehmen.

Selbstverständlich ist dies ist nur eine grobe Beschreibung des Vorgehens beim Erneuern eines Fliesenbodens. In unserem Artikel – Fliesen verlegen (Einfache Anleitung für Jedermann) – gehen wir auf Einzelheiten ausführlich ein. Je nach spezifischer Situation und Anforderungen können die genauen Schritte variieren.

Der schnelle Weg – Fliesenfolie verwenden

Der Aufwand für die Komplettsanierung kann nicht jeder stemmen. Sowohl handwerklich, als zeitlich und finanziell ist das Fliesen eine Herausforderung. Hinzukommt, dass Mieter beispielsweise eine Genehmigung von ihrer Hausverwaltung oder dem Eigentümer benötigen und in der Gestaltung nicht komplett frei sind.

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Eine Fliesenfolie ist eine Alternative zur herkömmlichen Fliesenverlegung. Sie ist eine dünnere, flexible und selbstklebende Folie, die auf Oberflächen wie Wänden, Böden oder sogar Möbeln aufgebracht werden kann, um den Eindruck von Fliesen zu erzeugen. Die Fliesenfolie besteht meist aus Vinyl oder Kunststoff und ist in verschiedenen Designs, Mustern und Farben erhältlich, die dem Aussehen von echten Fliesen ähneln.

Der Vorteil der Fliesenfolie liegt in ihrer einfachen Anwendung und dem geringen Aufwand im Vergleich zur herkömmlichen Fliesenverlegung. Sie benötigen keine speziellen Werkzeuge wie Fliesenschneider oder Fliesenkleber. Sie können die Folie auf sauberen und glatten Oberflächen wie Fliesen, Holz oder trockener Wand aufbringen. Die Anbringung kann eine kostengünstige und zeitlich befristete Möglichkeit sein, um das Aussehen eines gefliesten Bereichs zu verändern, ohne sich auf eine langfristige Verlegung von Fliesen festzulegen. Aber: Eine Folie ist nicht so widerstandsfähig wie echte Fliesen und auch anfälliger für Abnutzung, Kratzer oder Feuchtigkeit.

Die Vorbereitung ist besonders wichtig

Bevor Sie die Fliesenfolie aufbringen, sollten Sie die Oberfläche gründlich reinigen und von Staub, Schmutz oder Fett befreien, um eine gute Haftung zu gewährleisten. Folgende Utensilien werden Sie benötigen:

  • Wischmopp
  • Reinigungslösung
  • Fliesenreiniger
  • Eimer
  • Wasser
  • Schwamm
  • Bürste
  • Rakel
  • Gummiwalze
  • Cuttermesser / Schere

Bevor Sie die Folie anbringen, sollten die Fliesen gründlich gereinigt werden. Nur so wird gewährleistet, dass der Kleber über einen langen Zeitraum hält.

  1. Zunächst entfernen Sie den sichtbaren Staub und Schmutz von der Oberfläche der Fliesen. Verwenden Sie einen Besen, einen Staubsauger oder einen trockenen Wischmopp, um den losen Schmutz aufzunehmen.
  2. Erzeugen Sie eine Reinigungslösung, indem Sie warmes Wasser mit einem milden Fliesenreiniger oder einem pH-neutralen Reinigungsmittel Stellen Sie sicher, dass Sie die Anweisungen auf dem Reiniger genau befolgen, um die richtige Verdünnung zu erreichen.
  3. Tragen Sie die Reinigungslösung auf die Fliesenoberfläche auf. Verwenden Sie einen Schwamm, einen Mopp oder eine weiche Bürste, um den Reiniger auf den Fliesen zu verteilen. Arbeiten Sie in Abschnitten und achten Sie darauf, dass die Fliesen ausreichend benetzt sind.
  4. Lassen Sie die Reinigungslösung für einige Minuten auf den Fliesen einwirken, um hartnäckige Verschmutzungen oder eingetrocknete Flecken zu lösen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Fliesen nicht austrocknen.
  5. Mittels einer weichen Bürste oder eines Schwamms schrubben Sie die Fliesenoberfläche gründlich. Konzentrieren Sie sich auf verschmutzte Bereiche, Fugenlinien oder hartnäckige Flecken. Arbeiten Sie dabei mit sanften, kreisenden Bewegungen.
  6. Spülen Sie die Fliesen gründlich mit klarem Wasser ab, um die Reinigungslösung und den gelösten Schmutz zu entfernen. Sie können entweder einen Eimer mit klarem Wasser verwenden oder den Wasserschlauch in Badezimmern oder Küchen verwenden. Stellen Sie sicher, dass keine Reinigungsmittelreste auf den Fliesen zurückbleiben.
  7. Lassen Sie die Fliesen an der Luft trocknen oder verwenden Sie ein sauberes, fusselfreies Tuch oder einen Mopp, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
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Folie anbringen

Zur Montage müssen Sie die Folie lediglich in Streifen oder passend zur Fliesenform zuschneiden. Alternativ bietet der Handel bereits passende Größen an. Diese Klebefolie wird Sie wird in Streifen oder Fliesenform zugeschnitten und dann auf die gewünschte Oberfläche aufgebracht.

Beginnen Sie mit der Positionierung der Folie an einer Ecke der Fliese. Entfernen Sie langsam das Schutzpapier oder die Schutzfolie von der Rückseite der Folie, während Sie die Folie gleichzeitig auf die Fliese aufbringen. Rollen Sie hierbei die Folie langsam und gleichmäßig ab, so vermeiden sie Falten oder Blasenbildung.

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Sobald die Folie auf der Fliese positioniert ist, verwenden Sie eine glatte, flache Oberfläche wie eine Rakel, eine Gummiwalze oder ein weiches Tuch, um die Folie gleichmäßig und fest auf die Fliese zu drücken. Beginnen Sie in der Mitte der Folie und arbeiten Sie sich nach außen vor. So werden überschüssige Luftblasen herausgedrückt und eine dauerte Haftung wird gewährleistet. Mittels Cuttermesser und Schere können Sie Anpassungen vornehmen.

Montage kontrollieren

Überprüfen Sie die angebrachte Folie auf Falten, Blasen oder lose Kanten. Falls nötig, können Sie diese vorsichtig glätten oder die Folie neu positionieren. Achten Sie darauf, dass die Folie gut haftet und keine offenen Kanten oder Lücken aufweist. Diese Schwachstellen werden Ihnen ansonsten zukünftig Kummer bereiten, denn von hier wird sich die Folie lösen.

Der saubere Weg – Fliesen verputzen

Das „Sauber“ ist in diesem Fall relativ zu sehen, denn Dreck verursacht das Verputzen allemal. Allerdings müssen die Fliesen nicht entfernt werden, wodurch die Arbeiten deutlich staubfreier ablaufen. Gerade bei der Renovierung von Altbauten lohnt sich ein Blick auf das Verputzen.

  • Reinigungsutensilien (9 haben wir erwähnt)
  • Rührstab
  • Rolle / Pinsel
  • Zahnkelle
  • Glättkelle
  • Schleifpapier

Zustand der Fliesen prüfen

Ob sich Ihre Fliesen überspachteln lassen und welche der vielfältigen Methoden sich eignet, wird Ihnen eine genaue Beurteilung des aktuellen Zustands sagen. Unsere Beschreibung umfasst den klassischen Weg. Bevor Sie mit den Arbeiten beginnen, lesen Sie bitte die Anweisungen des jeweiligen Herstellers.

Wenn die Boden- oder Wandfliesen Unebenheiten aufweisen, können Sie diese nicht einfach mit Mikrozement überdecken, denn die Schadstellen werden später sichtbar bleiben. Ebenso müssen lose Fliesen oder brüchige Fugen entfernt werden.

Reinigung

Diese Methode lebt ebenfalls von einer sauberen Vorbereitung. Daher müssen Sie die Fliesen ebenfalls gründlich reinigen und frei von Fett und Staub sein. Wie Sie dabei vorgehen, hat der letzte Abschnitt gezeigt.

Fugen mit Mikrozement verfüllen

Da es sich bei Mikrozement um eine durchgehende Beschichtung handelt, ist der Untergrund nicht stabil und es können Unebenheiten entstehen. Fugen könnten im Nachhinein sichtbar sein, wenn diese nicht zunächst verfüllt werden. Füllen Sie daher die Fugen mit dem Putz.

Haftgrund auftragen

Zu Beginn der Arbeiten rühren Sie den Quarz-Haftgrund gründlich um. So stellen Sie sicher, dass er gleichmäßig gemischt ist und das Auftragen gelingt. Mit einer Rolle oder einem Pinsel tragen Sie zunächst einen Quarz-Haftgrund auf. Achten Sie darauf, eine gleichmäßige Schicht aufzutragen, um eine gute Haftung zu gewährleisten.

Arbeiten Sie in Abschnitten und vermeiden Sie Überlappungen. Lassen Sie den aufgetragenen Quarz-Haftgrund gemäß den Anweisungen des Herstellers eine bestimmte Zeit lang einwirken. Dies kann je nach Produkt variieren, üblicherweise liegt die Einwirkzeit zwischen 15 und 30 Minuten.

Gewebe als erste Schicht verlegen

Nachdem Sie die entsprechende Trocknungszeit (siehe technische Datenblätter) abgewartet haben, sollten Sie ein Armierungsgewebe auf die Fliesen legen. Dadurch schützen Sie die zukünftige Beschichtung und können die Entstehung von Rissen vermeiden.

Das Verputzen startet

Anschließend tragen Sie die erste Schicht der Mikrozementbasis ohne Pigment auf die Fliesen auf. Achten Sie darauf, dass die Fliesen gleichmäßig und ohne Unregelmäßigkeiten mit dem Mikrozement bedeckt sind. Sobald dies erreicht ist, wird der Untergrund geschliffen, um eine glatte Oberfläche zu erzielen.

Dann können Sie die zweite Schicht auftragen. Diese darf pigmentiert sein! Sie können sich bei der Farbwahl kreativ austoben.

Schleifen und Versiegeln

Wie bei verputzen Oberflächen üblich, wird die letzte Schicht abgeschliffen, um das gewünschte Erscheinungsbild zu erhalten. Besonders im Bad ist eine Versiegelung der Oberfläche sinnvoll, denn so wird die Beschichtung geschützt.

Alte Fliesen im neuen Look

Drei Methoden, um alten Fliesen einen neuen Look zu verpassen haben wir vorgestellt. Zumeist wird an eine Komplettrenovierung gedacht, die jede Menge Aufwand, Dreck und Müll bedeutet. Einfacher ist es, wenn Sie die alten Fliesen lediglich überspachteln. So entsteht weniger Müll, und die unansehnlichen Fliesen werden dennoch überdeckt.

Diese Methode ist allerdings für Mieter nur bedingt geeignet, da sie eine bleibende Veränderung erzeugt. Einfacher und temporärer ist das Aufbringen einer Fliesenfolie. Bei jeder Variante kommt der Reinigung der alten Oberfläche eine entscheidende Rolle zuteil.

Foto: © Omid Mahdawi / stock adobe

Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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