Home Office einrichten – Tipps & Tricks

Die besten Tipps und Tricks für die Einrichtung des Home Office. Foto: sofiiashunkina via Envato
Die besten Tipps und Tricks für die Einrichtung des Home Office. Foto: sofiiashunkina via Envato

Wer sein Home Office einrichten möchte, sollte dabei einige wichtige Faktoren beachten. Für viele Menschen ist es heute bereits Teil des Alltags geworden.

Was noch vor einigen Jahren schier undenkbar war, ist mit der Corona Pandemie ein Stück Normalität geworden. Dass Menschen von zuhause aus arbeiten, ohne das sie Außendienstmitarbeiter sind, wäre bei vielen Arbeitgebern ohne die gesetzlichen und gesundheitlichen Notwendigkeiten der letzten Jahre nie in dieser Form entstanden.

Heute – nicht wenige sagen, dass das eine der wenigen guten Seiten dieser Pandemie ist – hat sich das Home Office bei weiten Teilen der arbeitenden Bevölkerung etabliert. Wer von zuhause aus arbeiten kann, darf das in der Regel auch an einem oder zwei Tagen in der Woche. Das schafft mehr Freiraum für Arbeitnehmer und bessere Möglichkeiten, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Es birgt aber auch Gefahren.

Keine Trennung von Arbeit und privat

Denn es ist nachgewiesen, dass Menschen im Home Office bisweilen weniger genau auf die Einhaltung von Pausenzeiten oder eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit achten. Lehrer berichten heute oft davon, dass sie aufgrund der neuen digitalen Kommunikationskanäle zwischen Lehrern, Eltern und Kindern oft noch abends um 22 Uhr oder später kontaktiert werden. Das sind natürlich Zeiten, zu denen ein Arbeitnehmer ohne Schichtdienst nicht mehr arbeitet. Doch auch andere Angestellte im Home Office haben oft das Bedürfnis, quasi rund um die Uhr erreichbar zu sein.

Fakt ist: Das Home Office wird sich halten. Von einem erheblichen Rückgang der aktuellen Quoten geht niemand mehr aus. Zu sehr haben sich der Wille zur Arbeit zuhause und das Wissen um die Möglichkeiten, die sich hier bieten, inzwischen verfestigt. Dass auch von staatlicher Seite aus niemand mit einem ernsthaften Rückgang der Zahl der Menschen im Homeoffice ausgeht, zeigt der Umstand, dass die Home Office Pauschale für die Steuer in naher Zukunft entfristet werden soll.

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Doch gerade wer Leben und Arbeit unter einem Dach vereinen möchte, muss sein Home Office auch entsprechend einrichten. Schließlich verbringen Sie mindestens 8 Stunden Ihres täglichen Lebens in Ihrem Büro zuhause. In der Folge zeigen wir Ihnen, worauf Sie unbedingt achten sollten, wenn es darum geht, Ihr Büro daheim auszustatten.

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  • Einfache Montage: Die klare Anleitung und die gekennzeichneten Teile machen den Aufbau des Bürotisches zu einem Kinderspiel, so verbringen Sie weniger Zeit mit der Montage
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  • Einfache Montage: Die klare Anleitung und die gekennzeichneten Teile machen den Aufbau des Bürotisches zu einem Kinderspiel, so verbringen Sie weniger Zeit mit der Montage
  • Kein Wackeln: Dank der verstellbaren Füße steht der Computertisch auch auf unebenen Böden stabil – kein lästiges Wackeln mehr. Zudem werden Ihre Böden vor Kratzern geschützt.

Die Grundausstattung für Ihr Home-Office

Zur Grundausstattung für Ihr Homeoffice gehören auf jeden Fall:

  • ein Schreibtisch
  • ein Schreibtischstuhl
  • Regale oder Schränke für notwendige Dokumente oder Aktenordner
  • ein Rollcontainer, soweit notwendig
  • ein Mülleimer
  • eine Schreibtischlampe
  • die notwendige technische Ausrüstung wie
    • PC oder Notebook
    • Bildschirm(e)
    • Telefon
    • Drucker
    • Etc.
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Wenn Sie nicht ausreichend viele Räume haben, um ein komplett eigenes Büro einzurichten, können Sie auch einen größeren Raum durch einen Raumteiler in zwei Bereiche aufteilen. Hier sollten Sie allerdings darauf achten, dass Sie bei der Arbeit in einem Raum, in dem sich womöglich auch noch andere Menschen befinden, nicht gegen Datenschutzrichtlinien oder gar Gesetze verstoßen.

Ergonomie am Arbeitsplatz – Was gibt es zu beachten?

Damit Ihr Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist, müssen der Schreibtisch, der Bildschirm und Ihr Schreibtischstuhl aufeinander abgestimmt sein. Das bedeutet, dass der Schreibtisch auf Ihre Körpergröße richtig eingestellt sein muss – ähnlich wie Schreibtischstuhl und Bildschirm. Die Bildschirmoberkante beispielsweise sollte immer auf Augenhöhe sein. Der Schreibtischstuhl sollte so eingestellt sein, dass Sie Ihre Füße satt auf den Boden aufsetzen können.

Die Rückenlehne verfügt im Idealfall über eine Verstärkung für die Lendenwirbelsäule und geht so hoch, dass Sie bei Bedarf auch mal den Kopf hinten anlehnen können. Außerdem sollten Rückenlehnen und Sitzfläche flexibel sein, sodass Sie sich auch mal anlehnen können und dabei etwas nach hinten wippen.

Der Schreibtisch sollte in einer Höhe eingestellt sein, dass Sie Ihre Unterarme flach auf den Tisch legen können und Ihre Ober- und Ihre Unterarme im Idealfall einen 90 Grad Winkel bilden.

Nice to know

Besonders praktisch sind Schreibtische, die sich elektrisch in der Höhe verstellen lassen. Mit solchen Modellen können Sie bei der Arbeit zwischen sitzender und stehender Tätigkeit hin und her wechseln und entlasten so Ihre Wirbelsäule und damit Ihren gesamten Rücken.

Wie viele Monitore sind sinnvoll

Auch hier lohnt sich ein Blick in die Geschichte der Büroarbeit. Über viele Jahre war die Arbeit an einem einzigen Bildschirm vollkommen normal. Heute verfügen die meisten Bildschirmarbeitsplätze bereits über mindestens zwei Monitore. Zum Teil können auch noch mehr Bildschirme zum Einsatz kommen. Zum Beispiel, wenn Sie in Ihrem Homeoffice eine Videowand für Dienstbesprechungen mit Ihrem Team einrichten möchten.

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In Zeiten digitaler Akten und Dokumente sollten Sie auf jeden Fall die Anschaffung eines zweiten Bildschirms in Erwägung ziehen. Denn so haben Sie die Möglichkeit, auf dem einen Bildschirm in Ihren Standardprogrammen zu arbeiten, während Sie auf dem anderen Bildschirm eine Vorlage, ein Poststück oder Vergleichbares lesen können.

Häufige Fehler bei der Home-Office Einrichtung

Es gibt eine ganze Reihe von Fehlern, die Sie machen können, wenn Sie Ihr Büro zuhause einrichten möchten. Angefangen mit dem Schreibtisch – ein zu hoher oder zu niedriger Schreibtisch führt schnell zu schlimmen Verspannungen in der Schulter und Halsgegend.

Problemfaktor Licht

Viele Menschen denken sich nichts weiter dabei und platzieren ihren Schreibtisch in einem Raum mit einem Fenster immer so, dass sie aus dem Fenster sehen können. Was erst einmal ganz angenehm klingt, ist aber Gift für Ihre Augen. Denn auf diese Art müssen Ihre Augen den ganzen Tag über Schwerstarbeit leisten.

Denn das durch das Fenster eintretende Tageslicht hat in der Regel eine andere Lichtfarbe als das Licht auf Ihrem Bildschirm. Dieser wird aber von dem Licht aus dem Fenster quasi umrahmt. Das wiederum kann zu Schwierigkeiten mit den Augen führen, denn beim Blick auf den Bildschirm muss das Auge die ganze Zeit den Kontrast zwischen dem hellen Bildschirm und dem Tageslicht im Hintergrund aufarbeiten.

Stellen Sie Ihren Schreibtisch allerdings so, dass Sie ein Fenster im Rücken haben, werden Sie den ganzen Tag über Spiegelungen der Sonnenstrahlen auf dem Bildschirm sehen. Im Idealfall sitzen Sie parallel zum Fenster.  

Schon gewusst?

Das gilt im Übrigen auch für Lampen. Wenn Sie mit einer klassischen Zimmerlampe Licht erzeugen, sollten Sie das Notebook nicht so aufstellen, dass das Licht der Lampe sich im Bildschirm spiegeln kann.

Problemfaktor Sicherheit

Hier ist es ganz besonders wichtig, dass Sie sich bereits vergleichsweise früh darauf einstellen, dass Sie sich auch im Homeoffice an die Regularien für einen sicheren Arbeitsplatz halten müssen.

In einem Büro gibt es grundsätzlich eine ganze Menge Kabel. Da wären die Stromkabel für die Notebooks oder den PC. Dann natürlich die Energieversorgung für die Bildschirme und die Verbindungskabel zwischen den einzelnen technischen Geräten.

Wichtig ist dabei, dass von den Kabeln in den Büros keine Gefahr ausgeht. Dafür ist es wichtig, dass die Kabel an Stellen, an denen sie über den Boden geführt werden müssen, zur Gänze von einer Kabelleiste umgeben sind. So werden Stolperfallen vermieden.

Problemfaktor mangelnder Freiraum

Ihr Büro in den heimischen vier Wänden sollte über ein Fenster und über ausreichend Platz verfügen. In einem kleinen Raum, in den Sie gerade mal einen Schreibtisch und einen Stuhl geschoben bekommen, arbeitet niemand gern dauerhaft. Mit ausreichend Freiraum können Sie hingegen entspannt in Ihrem Home Office in die Arbeit starten.

Problemfaktor Arbeiten am Küchentisch

Was in Zeiten erzwungener Home-Office-Tage aufgrund einer Pandemie vollkommen normal war, sollte heute definitiv nicht mehr zu sehen sein – Menschen, die ihre Arbeit im Homeoffice am heimischen Küchen- oder Esstischen ausüben.

Da diese Tische und die dazugehörigen Stühle nicht auf diese Dauer der Nutzung ausgelegt und hier ergonomische Einstellungen nicht möglich sind, sollte diese Art der Arbeit heute im Idealfall nicht mehr vorkommen.

Fazit

Home Office schafft eine Menge zusätzlicher Möglichkeiten um Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen. Wichtig ist hierbei dennoch eine räumliche Trennung von Arbeitsbereich und Ihrem Wohnbereich zu schaffen. Außerdem sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Stuhl, Ihr Tisch und Ihre Bildschirme auf Ihre Körpergröße ausgerichtet sind.

Foto: sofiiashunkina via Envato

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).