Unterschied zwischen Renovierung und Sanierung

Sie ärgern sich täglich über abgeplatzten Putz an der Fassade, unschöne Holzböden oder ein undichtes Dach? Fest steht: Das Haus benötigt innen und/oder außen einige Verschönerungsmaßnahmen! Doch handelt es sich hierbei schon um eine Sanierung, oder sind es ganz einfach Renovierungsarbeiten? Die Unterschiede erklärt unser Ratgeber.

Bevor Sie ein Projekt in Angriff nehmen, müssen Sie sich sicher sein, worauf Sie sich einlassen. Schließlich ist jedes Bauprojekt eine Investition, bei der man von Anfang an sorgfältig vorgehen muss. Was ist also der Unterschied zwischen Sanierung und Renovierung?

Der Hauptunterschied zwischen Sanierung und Renovierung besteht darin, dass sich die Renovierung auf die Verbesserung der Ästhetik konzentriert, während die Sanierung die gesamte Struktur eines Gebäudes verändert.

Was ist eine Renovierung?

Eine Renovierung konzentriert sich auf die Verbesserung der Ästhetik eines Raumes – sei es ein Büro oder ein Wohnhaus. Sie ist auch weniger eingreifend, da es sich um die Wiederherstellung oder Reparatur des Zustands des Gebäudes handelt. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Kosten für eine Renovierung im Vergleich zu einer Sanierung in der Regel geringer ausfallen. Bei einer Renovierung werden lediglich optische Gesichtspunkte eines Gebäudes aufgefrischt. Zu den Schönheitsreparaturen, die bei einer Renovierung anfallen, gehören u. a:

  • Neuanstrich des Gebäudes
  • Verputzen der Wände
  • Durchführen von kleineren Oberflächenreparaturen
  • Dekorieren eines Raums
  • Reinigung etc.

Renovieren heißt verschönern

Der Schwerpunkt einer Renovierung liegt also eindeutig auf einer optischen Verbesserung. Kleine Mängel, die durch den täglichen Gebrauch entstehen, sollen behoben werden. Eine Renovierung umfasst daher vor allem Schönheitsreparaturen.

Die Arbeiten sind nicht unbedingt notwendig, aber sie verbessern das Wohngefühl. Denn mit frisch gestrichenen Wänden oder modernen Tapeten sieht die Wohnung gleich viel einladender aus. Als Hauseigentümer kann man viele Renovierungsarbeiten selbst durchführen und muss nicht unbedingt einen Handwerker beauftragen.

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Was ist eine Sanierung?

Eine Sanierung ist von Natur aus komplexer, da sie eine Veränderung der Struktur eines Raums oder Gebäudes beinhaltet. Mit einer Sanierung können Sie auf einfache Weise beschädigte Bereiche eines Gebäudes oder das gesamte Gebäude reparieren und verbessern. Sie ist besonders dann ideal, wenn Sie die Struktur eines Gebäudes ändern wollen, um neue Bauvorschriften zu erfüllen.

Wenn zum Beispiel die örtlichen Behörden in Ihrer Gegend verlangen, dass bestimmte Materialien für den Bau verwendet werden, die nicht mit den vorhandenen Materialien übereinstimmen, ist eine Sanierung erforderlich.

Auch wenn Sie zusätzlichen Platz für Ihre Lieben benötigen, müssen Sie ein Sanierungsprojekt in Angriff nehmen, bei dem Sie entweder einen Anbau oder einen Umbau vornehmen – je nachdem, was für Sie am besten geeignet ist.

Eine Sanierung kann also u. a. folgende Arbeiten beinhalten:

  • Hinzufügen oder Entfernen von Wänden
  • Ändern des Grundrisses
  • Anheben der Decken usw.
  • Schimmel beseitigen
  • Asbest entfernen
  • Trockenlegung eines feuchten Kellers
  • Neue Fenster einbauen
  • Undichtes Dach reparieren

Da eine Sanierung ein größerer Eingriff ist, erfordert sie eine sorgfältige Planung aller Aspekte. Sie müssen auch bedenken, dass der Arbeitsaufwand umfangreicher ist und daher zwangsläufig mehr kosten wird.

Sanieren heißt Reparieren

Der Grund für eine Sanierung sind meist gravierende Mängel oder Schäden am Gebäude, wie z. B. Feuchtigkeit im Mauerwerk, Risse im Putz oder ein undichtes Dach. Ziel ist es, den ursprünglichen Bauzustand wiederherzustellen und Mängel zu beseitigen. Die sanierten Bauteile haben nach der Sanierungsmaßnahme wieder ihre ursprüngliche Qualität. Oft sind diese Arbeiten sehr zeit- und kostenaufwendig und erfordern Fachwissen und Kompetenz, sodass die Sanierung in der Regel von Fachleuten durchgeführt wird.

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Jedes Sanierungsprojekt sollte detailliert geplant und bewertet werden; der Zustand des Gebäudes muss vollständig erfasst werden. Dazu gehört eine genaue Beurteilung aller tragenden Bauteile, wie z. B. der Wände, der Decken, der Dachkonstruktion und des Mauerwerks. Ziel ist es, mit möglichst geringen Eingriffen in die wertvolle Bausubstanz das beste Ergebnis zu erzielen.

Was bedeutet Modernisieren?

Bei der Modernisierung wird eine Immobilie auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Vor allem im Bereich des Brandschutzes gibt es sogar gesetzlich vorgeschriebene Modernisierungsmaßnahmen. Um langfristig Energiekosten zu sparen, modernisieren viele Hauseigentümer ihr Haus oder ihre Wohnung – z. B. durch den Einbau einer modernen und energiesparenden Heizungsanlage zur energieeffizienten Wärmeerzeugung. Auch die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach trägt zur energetischen Modernisierung eines Gebäudes bei und leistet gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Energiewende.

Diese Maßnahmen lohnen sich in jedem Fall, denn sie verbessern nicht nur die Wohnqualität, sondern auch den Wert der Immobilie. Das bedeutet, dass bei einem Verkauf ein deutlich höherer Preis erzielt werden kann.

Typische Beispiele für Modernisierungsmaßnahmen sind:

  • Dämmung des Daches oder der Außenwände
  • Einsetzen von Isolierglasfenstern
  • Heizung modernisieren
  • Barrierefreiheit schaffen

Fazit: Sanieren, Renovieren & Modernisieren – in der Praxis oft miteinander verbunden

Auch wenn es diese offizielle Unterscheidung zwischen Sanierung, Renovierung und Modernisierung gibt, fließen diese Arbeiten in der Praxis oft zusammen oder bedingen sich gegenseitig – insbesondere dann, wenn Profis sich mit dem Projekt befassen.

Aber auch nach einfachen Arbeiten wie etwa bei einer Haushaltsauflösung Berlin haben Sanierung, Modernisierung und Renovierung alle das gleiche Ziel: die Erhaltung und Verbesserung des Wohnraums!

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Foto: ©  fotomek/ stock adobe

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Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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Modernisieren. Renovieren. Sanieren.
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