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Es ist gar nicht so einfach, den richtigen Terrassenboden für die eigene Sitzfläche im Garten zu finden. Denn hier muss eine ganze Menge zusammenkommen, damit sich Hausbesitzer auf der eigenen Terrasse auch wirklich wohlfühlen.
Letztlich ist der Platz an der Sonne für viele Hausbesitzer und Inhaber von Wohnungen im Erdgeschoss so etwas, wie das verlängerte Wohnzimmer in den Frühlings- und Sommermonaten.
Bei guter Lage und entsprechendem Wetter kann das Sitzen auf der Terrasse sogar bis in den Winter hinein eine gute Alternative zum Esstisch oder dem Wohnzimmer sein. Auch wenn Sie dann irgendwann in den Abendstunden sicherlich dickere Kleidung und / oder einen Heizstrahler brauchen werden – lange Abende mit Freunden oder der Familie auf der Terrasse gehören zu den wirklich kostbaren und schönen Erfahrungen des Lebens.
Da wundert es kaum, dass für viele Hausbesitzer eine anstehende Sanierung ihrer Terrasse als Projekt oft als besonders wichtig eingestuft wird. Immerhin soll spätestens in der nächsten Sommersaison die eigene Terrasse wieder der perfekte Wohlfühlort sein. Dafür muss diese Wohlfühloase aber sowohl richtig eingerichtet als auch bestens auf den eigenen Geschmack und Bedarf ausgerichtet sein. Der richtige Terrassenbelag gehört hier sicherlich dazu. Wir von modernisieren-renovieren-sanieren.de möchten Ihnen im folgenden Artikel gern einmal zeigen, welche Möglichkeiten es hier gibt und wo die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen.
Terrassenböden in der Übersicht
Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Bodenbeläge, die für einen Terrassenboden in Betracht kommen. Die folgenden Bodenbeläge gehören zu den beliebtesten überhaupt.
- Holzboden
- WPC
- Bambus
- Terrassenplatten
Die Unterschiede hier sind teilweise riesig. Nicht unbedingt immer, was den Preis angeht. Sehr wohl aber in Bezug auf Punkte wie das Laufgefühl, die notwendige Pflege und die Optik. Hier einmal die einzelnen Bodenbeläge in der Zusammenfassung.
Holzboden – die Nummer eins, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht
Er gilt als der wohl nachhaltigste Bodenbelag für die Terrasse – der Holzboden. Wie nachhaltig Ihr Holzboden am Ende wirklich ist, ist natürlich von verschiedenen Faktoren abhängig. Welches Holz verwenden Sie? Wie weit sind die Lieferwege, und wie genau erfolgte die Bearbeitung. Fakt ist allemal, dass Holzböden ein Naturprodukt sind, das für eine warme Optik und ein gutes Laufgefühl sorgt.
Zu den beliebtesten Holzarten für den Terrassenboden gehören:
- Eiche
- Kiefer
- Richte
- Lärche
- Tropische Hölzer wie Teak oder Cumaro
Jede dieser Holzarten hat ihre eigenen Eigenarten. Da wäre beispielsweise die Lärche. Diese Holzart produziert selbst Harze und wird dadurch besonders wetterfest und entwickelt sogar wasserabweisende Eigenschaften. Im Gegenzug verblasst die Farbe von Lärchenholz in der Sonne sehr schnell. Aus diesem Grund ist der Pflegeaufwand hier mit Holzschutzmitteln vergleichsweise hoch – ein jährlicher Anstrich sorgt für eine angenehme und starke Optik.
Gerade wenn es um die Nutzung von Tropenhölzern geht, ist der Faktor der Nachhaltigkeit eher zweifelhaft. Doch unabhängig von diesen Vor- und Nachteilen der einzelnen Holzarten gibt es eine ganze Reihe verschiedener positiver und eher negativer Faktoren, die Bodenbelage aus Holz alle mehr oder weniger aufweisen.
Vorteile einer Terrasse aus Holz
- Der Bodenbelag bringt viel Natürlichkeit und Wärme mit
- Sie können Holzböden für die Terrasse in verschiedenen Preisklassen und Qualitätsstufen erhalten
- Das Laufgefühl ist sehr angenehm
- Unterkonstruktionen aus Holz helfen Ihnen dabei, Gefälle auszugleichen oder ein passendes Gefälle zu schaffen
- Das Verlegen von Holzböden mit dem Bau einer Unterkonstruktion sorgt für eine hinreichende Belüftung und ist auch für handwerklich unerfahrene zu meistern.
Nachteile einer Terrasse mit Holzboden
- Die meisten Holzböden werden bei Nässe rutschig
- Hier ist regelmäßige Pflege notwendig – je nach Holzart können dabei die Abstände variieren
- Barfuß laufen ist auf einer Holzterrasse nicht empfehlenswert, da Holz immer fasern und splittern kann
- Holzböden sind anfällig für Moos, Verwitterung und Fäulnis
Nice to know – mit einer Terrassenüberdachung reduzieren Sie den Pflegebedarf
Eine Terrassenüberdachung kann, wenn sie nicht nur Regen, sondern auch die UV-Einstrahlung fernhält oder zumindest reduziert, den Pflegebedarf für Holzterrassen reduzieren. Bevor Sie den Bau einer Terrassenüberdachung planen, sollten Sie sich allerdings mit den rechtlichen Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort vertraut machen.
WPC – ein echter Dauerrenner unter den Bodenbelägen
Es gibt eine ganze Reihe spannender Alternativen zur Holzterrasse. Gezielt suchen manche Gartenfreude nach WPC Terrassendielen. Tatsächlich ist die optische Ähnlichkeit zu einem klassischen Holzboden sehr groß. Die Abkürzung WPC steht dabei für den Namen „Wood-Plastic-Composite“. Die Eigenschaften von WPC Terrassendielen unterscheiden sich allerdings gänzlich von denen, einer Holzterrasse.
So ist WPC beispielsweise deutlich langlebiger als Holz. Während die Holzterrasse nach 10 – 15 Jahren erneuert werden muss, wird WPC problemlos bis zu 25 Jahre alt.
Die Vor- und Nachteile des Holz-Kunststoff-Verbundmaterials sind folgende:
Vorteile einer WPC-Terrasse
- Die Dielen sind verschiedenen Optiken erhältlich
- Der Stoff ist sehr langlebig und extrem pflegeleicht
- Da der Bodenbelag splitterfrei und rutschfest ist, ist auch Barfußlaufen hier ein echter Genuss
- WPC Dielen sind einfach zu verlegen
- Der Bodenbelag ist beständig gegen Öle, Wasser, Insekten, Pilze und Chemikalien
- Da der Belag auch chlorbeständig ist, eignet er sich hervorragend für Terrassen mit Pool in der Nähe
Nachteile einer Terrasse mit WPC Dielen
- Bei Sonneneinstrahlung heizt der Boden sich stärker auf als ein klassischer Holzboden
- Es handelt sich nicht um einen natürlichen Baustoff
Bambus – die jüngste Alternative zur Holzterrasse
Erst seit rund 15 Jahren werden Bambusdielen als Alternative für den Bodenbelag auf der Terrasse angeboten. Dabei scheiden sich die Geister, was das Thema Nachhaltigkeit angeht. Denn Bambus ist kein Holz, das man zu Dielen zuschneiden und anschließend bearbeiten könnte. Bambus ist ein Gras, das in seiner natürlichen Form sehr anfällig für Fäulnis, Pilze und Schimmelbildung ist. Um aus Bambusgras also langlebige und stabile Dielen zu machen, muss das Material stark nachbearbeitet werden.
Hier wird ein hohes Maß an Kleber und Verbundmaterial benötigt. Auch die Verarbeitung selbst ist recht aufwendig und bringt einen CO2-Fußabdruck mit sich. Da Bambus aber auch viel CO2 bindet und trotz der Verarbeitung noch immer ein natürlicher Baustoff ist, kann man hier durchaus von einer nachhaltigen Alternative vor allem zu Tropenhölzern sprechen.
Vorteile von Bambusdielen
- Gelten als nachhaltiges und umweltfreundliches Material
- Sie sind aufgrund der Art der Verarbeitung formstabiler und härter als Holzdielen
- Sie sind farbstabiler als Holz im Vergleich
- Der Baustoff ist vergleichsweise günstig
- Der Pflegeaufwand ist vergleichsweise gering
Nachteile von Bambusdielen
- Es liegen noch keine Langzeiterfahrungen vor
- Lange Transportwege erhöhen den CO2-Fußabdruck
- Je nach Hersteller gibt es hier sehr hohe Qualitätsunterschiede
- Das Material ist nicht zu 100 Prozent natürlich
- Aufgrund des hohen Härtegrades des Baumaterials, ist das Zuschneiden und Verlegen etwas schwieriger
Terrassenplatten – ein Baustoff der sehr praktisch daherkommt
Terrassenplatten bestehen zumeist aus Beton. Doch wer meint, dabei würde es sich lediglich um graue und langweilige Platten handeln, der irrt gewaltig. Heute bietet der Markt zahlreiche Farbe, Formen und Musterungen. So ist hier eine Unterscheidung zu Natursteinen oftmals kaum noch auf den ersten Blick möglich.
Vorteile
- Betonplatten sind langlebig und sehr robust
- Extrem pflegeleicht
- Auch bei Nässe ist dieser Terrassenboden rutschfest
Nachteile
- Dunkle Böden heizen sich hier schnell auf
- Der Boden nimmt kein Wasser auf, sodass hier ein Gefälle zum Entwässern notwendig ist
Weitere Alternativen für den Terrassenboden
Zu den weiteren Alternativen gehören sicherlich Fliesen und Feinsteinzeug. Fliesen sind nicht nur ein Bodenbelag, den auch Hobbyhandwerker gut verlegen können – sie sind auch noch rutschfest, wetterbeständig, kommen ohne großen Pflegeaufwand daher und sind beständig gegen Schimmel oder Grünspan. Hier liegt allerdings der Kostenfaktor in der Regel deutlich höher als bei den oben genannten Baustoffen.
Auch Natursteine werden gern als Terrassenboden verwendet. Sie schaffen nicht nur einen rustikalen Stil, sondern können bei richtiger Auswahl auch in einem modernen und eleganten Umfeld perfekt zur Geltung kommen. Sie sind farbecht, robust und frostsicher. Dabei gelten sie auch noch als langlebig und besonders hochwertig und sind ebenso pflegeleicht, wir Fliesen oder Platten. Im Gegensatz dazu stehen der vergleichsweise hohe Kostenaufwand und der Umstand, dass diese Bodenart schwer zu verlegen ist.
Terrassenboden verlegen
Wenn Sie den Boden für Ihre Terrasse selbst verlegen möchten, gibt es eine ganze Reihe von Punkten, die Sie beachten sollten. Da wäre beispielsweise die Frage nach einem notwendigen Gefälle.
Dieses benötigen Sie auf jeden Fall, wenn Sie einen Baustoff verwenden, der wasserabweisend wirkt. Steinböden, Fliesen oder Betonplatten bieten dem Wasser in den meisten Fällen keine Möglichkeit, abzulaufen. Hier ist ein Gefälle erforderlich, um Stauwasser zu vermeiden. Auch für WPC-Dielen empfiehlt es sich, ein leichtes Gefälle einzuplanen.
Die Frage nach dem Untergrund ist ebenfalls abhängig vom gewählten Baustoff. Eine Holzterrasse sollte, ähnliche wie WPC-Terrasse oder eine Terrasse mit Bambus-Dielen, auf eine Unterkonstruktion gebaut werden. Eine solche Holzkonstruktion erleichtert die Befestigung der Dielen und bietet optimale Möglichkeiten der Belüftung.
Terrassen mit einem Steinbelag hingegen sollten einen Untergrund mit Drainage und einem Bett aus Kies oder Glasasche aufweisen. Hier müssen Sie den Bereich zuerst auskoffern und den Untergrund einbringen und verdichten. Erst dann können Platten oder Steine verlegt werden. Fliesen benötigen einen massiven Untergrund aus Beton. Auf diesem muss dann Fliesenkleber aufgebracht werden, in den die Fliesen verlegt werden können.
Fazit
Es ist gar nicht so einfach, den perfekten Terrassenboden für Ihren Lieblingsplatz zu finden. Zum einen müssen Sie sich mit Ihrer Auswahl natürlich selbst wohlfühlen. Zum anderen darf der Boden auch nicht zu teuer oder pflegeintensiv sein. Ein konkreter Blick auf die oben aufgeführten Vor- und Nachteile der einzelnen Bodenbalge für Ihren Terrassenboden, kann hierbei eine gute Hilfe sein.
Foto: ollly via Twenty20
- 54 Quadratfuß / 50166 cm² Abdeckung: Jeder Satz enthält 54 Fliesen mit den Maßen 11,8 x 11,8 Zoll / 300 x 300 mm, ideal zum Abdecken großer Außenterrassen, Veranden, Poolbereiche oder Innenduschen und Waschküchen.
- 440 lbs / 200 kg Tragfähigkeit: Mit einer Dicke von 0,8 Zoll / 20 mm tragen die Terrassenfliesen bis zu 440 lbs / 200 kg und können problemlos schwere Gegenstände wie LKWs, Badewannen, Sofas, Waschmaschinen und Grills tragen.
- Wasserdicht und rutschfest: Die Oberfläche verfügt über eine spezielle Anti-Rutsch-Beschichtung mit Rillen und Entwässerungslücken, um einen schnellen Wasserabfluss in der Regenzeit zu gewährleisten und so Pfützen und Ausrutschern vorzubeugen.
- Einfach zu schneiden und zu installieren: Das Schnellverbindungsdesign ermöglicht eine einfache Montage und Demontage. Sie können Fliesen in die gewünschte Form schneiden, während die kreuzgemusterte Rückseite für Stabilität und Stoßfestigkeit sorgt.
- Langlebig und pflegeleicht: Der aus hochdichtem PP-Kunststoff hergestellte Balkonbodenbelag ist für alle Jahreszeiten geeignet, dehnungsbeständig, leicht zu reinigen und hat eine holzähnliche Optik, die sich wunderbar einfügt – perfekt für umweltbewusste Benutzer.
- WETTERFEST & FUNKTIONAL: Die integrierte Unterkonstruktion sorgt für optimale Stabilität, Rutschfestigkeit sowie Stoß- und Geräuschdämpfung beim Gehen. Gleichzeitig schützt sie die Fliesen vor Staunässe und Temperaturschwankungen – ganz ohne Schrauben.
- FLEXIBLES VERLEGESYSTEM: EINFACHE KLICKVERBINDUNG: Dank des intelligenten Klicksystems lassen sich die Fliesen schnell, einfach und ohne Werkzeug verlegen. Das flexible Layout erlaubt verschiedene Verlege-Varianten – ganz nach Ihrem Geschmack.
- NATÜRLICHER LOOK: Wood Plastic Composite (WPC) verbindet die Optik von Holz mit den Vorteilen von Kunststoff. Die Fliesen sind wetterfest, pflegeleicht, schlag- und kratzfest sowie langlebig. Die geriffelte Oberfläche sorgt für extra Rutschfestigkeit.
- PRAKTISCHE GRÖSSE: Eine Verpackungseinheit enthält 11 Fliesen à 30 × 30 cm – ausreichend für eine Fläche von ca. 1 m². Ideal für Balkone, Terrassen, Wege oder Wintergärten. Erhältlich in 5 verschiedenen Größen (1 bis 5 m²)
- FLEXIBEL NUTZBAR: Optimal für jeden Außen- und Innenbereich. Die Balkonfliesen sind wetterfest, sehr robust und langlebig. Sie eignen sich deshalb nicht nur für die Nutzung im Freien, sondern können auch in Innenräumen genutzt werden.
- 【WPC Terrassenfliesen】Maße: ca.30x60x2,2cm (Die Terrassenfliesen sind 30x60cm groß, für einen m² sind ca. 6 Fliesen notwendig).Farbe: Anthrazit, Material: WPC (50% Holz, 50% Kunststoffgemisch)100% recyclable and environmentally friendly. Bequemes Barfußlaufen, kein Spalten wie Holz.
- 【Starke Haltbarkeit】WPC-Fliesen bestehen aus hochwertigen Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen, so dass die Fliesen wasserabweisend und äußerst haltbar sind.Das Material ist witterungs- und UV-beständig und bleibt auch ohne Behandlung mit Lacken oder Ölen form-und farbstabil.Natural materials are degradable.Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und Termiten.Rutschfest, splitter- und rissfest,feuerfeste Ebene B1,Wirksames Flammschutzmittel.
- 【Kein Werkzeug erforderlich】 Das Stecksystem ist einfach zu verlegen; das Stecksystem dient dazu, die Fliesen auf einem ebenen und festen Untergrund miteinander zu verbinden. Es hat eine starke Plastizität und kann verschiedene Verlegearten realisieren. können bei Bedarf auch mit einer Säge auf Maß geschnitten werden. Belastbarkeit: bis 1200kg/qm.
- 【Einfach zu säubern】Wischen Sie den Staub einfach mit einem feuchten Tuch oder einem geeigneten Bodenwischer ab. Wenn der Schmutz schwerwiegend ist, können Sie das neutrale Reinigungsmittel auch mit Wasser verdünnen und die WPC-Fliesen mit einer geeigneten Bürste reinigen. Bitte verwenden Sie zur Reinigung keinen Hochdruckreiniger.
- 【Ideal für den Außenbereich】Geeignet z.B. Für Terrassen, Teichanlagen, Balkon, Wintergarten, Wege, Sauna, Boots- und Badespaziergang, Messestand, Pool oder Spa neben jedem Ort.
