Keller entrümpeln & aufräumen – 4 einfache Schritte

Es stellt sich immer mal wieder die Notwendigkeit ein, den Keller oder einen vergleichbaren Abstell- oder Stauraum zu entrümpeln. Wichtig ist, dass Sie eine solche Aufgabe strukturiert angehen.

Gerade wenn ein Kellerraum so vollsteht, dass man nur mit Mühe den Überblick behalten kann, ist eine strukturierte Herangehensweise besonders wichtig. In dem Zusammenhang stellt sich natürlich immer auch die Frage, ob Sie mit der Entrümpelung in Hamburg, in München, in Köln oder in einer anderen Stadt in Deutschland ein Unternehmen beauftragen oder diese selbst durchführen möchten.

Tipp

Die Beauftragung eines Unternehmens eignet sich vor allen Dingen, wenn Sie im Rahmen einer Wohnungsauflösung die Entrümpelung einer Wohnung oder eines Kellers eines nahen Verwandten erledigen müssen. Für die Entrümpelung des eigenen Kellers eignet sich ein entsprechendes Unternehmen am ehesten, wenn davon auszugehen ist, dass das Meiste, was Sie in Ihrem Keller finden, ohnehin nur noch auf dem Müll landet.

Keller entrümpeln – einfach in 4 Schritten

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, einen Keller zu entrümpeln. Wenn Sie Ihren Keller ausräumen, weil Sie renovieren und der Keller einfach mal wieder an der Reihe ist, dann ist das Entrümpeln eher ein positives Zubrot in dem Moment. Vor allem der erste der vier Schritte beim Entrümpeln ist stark von der Frage geprägt, warum der Keller entrümpelt werden soll.

Schritt 1 – Sichten & Ausmisten

Planen Sie einen Umzug – womöglich noch in eine kleinere Wohnung – muss hingegen oftmals deutlich mehr entrümpelt und entsorgt werden, als verblieben Sie auch nach der Renovierung noch in Ihrem Haus mit der gleichen Kellergröße. In diesem Fall lohnt es sich, viel rigoroser auszusortieren und sich wirklich konsequent von allem zu trennen, was Sie nicht mehr benötigen.

Dabei müssen Sie nicht zwangsläufig alles auf den Müll werfen, was Sie nicht mehr verwenden können. Jeder Deutsche produziert jährlich im Schnitt 187 kg Müll – in dieser Zählung des Umwelt Bundesamtes ist auch der Sperrmüll enthalten. Diese Menge ließe sich mit Sicherheit reduzieren, wenn nicht immer alles, was man selbst nicht mehr braucht, direkt entsorgt werden würde.

Auf Portalen wie ebay-Kleinanzeigen oder Momox besteht die Möglichkeit, auch gebrauchte Dinge für kleines Geld oder auch komplett umsonst abzugeben. Damit kann man anderen Menschen noch eine Freude machen und einen Beitrag dazu leisten, die Müllberge auf unserem Planeten etwas zu reduzieren.

Aber Achtung!

Nicht alles, was Sie nicht mehr benötigen, kann auch problemlos über den Hausmüll entsorgt werden. Alte Elektrogeräte oder auch Kleingeräte beispielsweise haben ebenso wenig etwas im Hausmüll zu suchen wie Farben und Lacke oder scharfe Reiniger. Für solche Dinge gibt es in der Regel beim örtlichen Betriebshof eine Abnahmestelle, an der Sie entsprechende Sondermüllartikel zumeist kostenlos abgeben können.

Machen Sie am besten von Anfang an drei Haufen. Sie unterscheiden dabei zwischen Dingen:

  • … die Sie noch benötigen
  • … die Sie verkaufen oder verschenken möchten
  • … die Sie als Müll korrekt entsorgt werden sollen.

Wenn Sie sich einmal dafür entschieden haben, etwas auf einen Stapel zu packen, dass belassen Sie es auch dort. Vor allem, wenn Sie irgendwann in der Vergangenheit einmal von einer Wohnung in ein Haus gezogen sind, kann es oft vorkommen, dass sich in den ersten Jahren nach dem Umzug durch das neue Gefühl, mehr Platz zur Verfügung zu haben, extrem viel unnötiges Zeug angesammelt hat. Diesen Ballast sollten Sie schleunigst loswerden, um Ihren Keller nach dem Entrümpeln wieder ordentlich strukturieren und nutzen zu können.

Schritt 2 – Putzen & Fegen

Ist der Keller leergeräumt, geht es an die Reinigung. In den meisten Fällen reicht es, den Keller gründlich durchzufegen und den Boden einmal zu wischen. Hat sich im Winter vielleicht eine Maus in den Keller verirrt?

Dann gilt es, bei der Reinigung vorsichtig zu sein. Denn durch die Ausscheidungen der Rötelmaus kann das Hantavirus übertragen werden – ein Virus, das teilweise schwere Erkrankungen der Lunge und des zentralen Nervensystems verursachen kann. Mäuse scheiden das Virus über Urin und Kot aus. Wird dann konterminierter Staub beim Fegen von Räumen aufgewirbelt und eingeatmet, führt das schnell zur Infektion. Dem kann man entgehen, indem man beim Fegen des Kellers eine FFP2-Maske trägt.

Ist der Keller einmal komplett ausgeräumt, können Sie die Chance auch nutzen, um den Keller einmal neu zu streichen – schließlich sehen auch Kellerräume deutlich besser und gepflegter aus, wenn die Wände wieder in frischem Weiß erstrahlen.

Schritt 3 – Stauraum planen

Als Nächstes sollten Sie den Raum einmal ausmessen und Regale oder Schränke in passender Größe kaufen – oder aus anderen Räumen, wo sie nicht mehr gebraucht werden, in den Keller bringen. Sorgen Sie dafür, dass sich hier ausreichend Stauraum bietet, um alles, was Sie weiterhin benötigen, und alles, was Sie künftig in Ihrem Keller lagern möchten, hier ordentlich und übersichtlich zu verstauen.

Schritt 4 – Ordnung schaffen & Einhalten

Wenn die neuen Regale und Schränke stehen oder hängen, sollten Sie sich ein konkretes Ordnungssystem für Ihren Keller überlegen. Lebensmittel beispielsweise einfach nur im Regal zu stapeln, wird schnell wieder zu einem unübersichtlichen Durcheinander führen. Ebenso wie das einfache Ablegen von Werkzeugen und Materialien. Überlegen Sie sich genau, welche Dinge Sie in welchen Regalen oder Schränken lagern möchten, und dann halten Sie die einmal neu geschaffene Ordnung ein.

In vielen Fällen gilt: Nach dem Keller Entrümpeln ist vor dem Keller voll Rümpeln – es sei denn, Sie halten in Zukunft Ordnung in Ihrem Keller. Damit das funktioniert, sollten Sie sich ein Ordnungssystem überlegen, das nicht nur auf den ersten Blick gut aussieht, sondern auch im Alltag praktisch funktioniert.

Fazit

Wenn Sie Ihren Keller entrümpeln möchten, ist es wichtig, strukturiert und geordnet an die Aufgabe heranzugehen. Vor allem zu Beginn kann dabei schnell das Gefühl überwiegen, vor einem riesigen Berg zu stehen und nicht zu wissen, wo Sie am besten anpacken. Nehmen Sie sich einfach eine Ecke und einen Kellerraum nach dem anderen vor. Und planen Sie vor allen Dingen ausreichend Zeit ein. Denn ein gut geordneter Keller wird es Ihnen erleichtern, auch im Rest des Hauses Ordnung zu halten.


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