Verlegen von Bodenplatten, Terrassenplatten und anderen Materialien

Bevor man mit dem Verlegen von Bodenplatten und anderen Materialien beginnen kann, muss man einige Vorbereitungen treffen. Unser Ratgeber zeigt, welche das sind.

Das Aufmaß und die Bestimmung des Materialbedarfs sind dabei unerlässlich, um eine genaue Kosteneinschätzung vornehmen zu können und unnötige Verschwendung von Material zu vermeiden. Auch die Untergrundvorbereitung spielt eine wichtige Rolle. Der Untergrund muss sauber, eben und trocken sein, damit die Bodenplatten, Terrassenplatten und andere Materialien optimal verlegt werden können. Es empfiehlt sich, dafür den Rat eines Fachmanns einzuholen.

Die Wahl des passenden Werkzeugs ist ebenfalls wichtig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Je nach Material kann es erforderlich sein, besondere Werkzeuge wie Schneidgeräte oder Kleber aufzutragen. Eine gute Vorbereitung und Planung sind somit das A und O für eine erfolgreiche Verlegung von Bodenplatten und anderen Materialien.

Aufmaß und Materialbedarf

Für eine erfolgreiche Bodenverlegung ist es wichtig, das richtige Material zu wählen und die benötigte Menge zu bestimmen. Dazu sollte zunächst das Aufmaß des Raumes berechnet werden. Hierbei ist es wichtig, nicht nur die Grundfläche, sondern auch die Wände sowie die Türrahmen und -schwellen zu berücksichtigen. Unter Berücksichtigung der Format- und Größenangaben der Bodenplatten und Terrassenplatten kann der benötigte Materialbedarf berechnet werden.

Dabei sollte eine Reserve von etwa 5 bis 10 % eingeplant werden, um eventuelle Verschnittstücke oder beschädigte Platten austauschen zu können. Auch das Gewicht des Materials kann bei der Transportplanung eine Rolle spielen. Ein Bodenleger in der Nähe kann Sie bei Planung und Ausführung unterstützen.

Untergrundvorbereitung

Eine sorgfältige Untergrundvorbereitung ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche und dauerhafte Verlegung von Bodenplatten und Terrassenplatten. Je nach Art des Untergrundes müssen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um eine ebene, tragfähige und saubere Fläche zu schaffen. Bei einer Neubau- oder Renovierungsmaßnahme sollte der Untergrund ausreichend trocken, stabil und frei von Staub, Schmutz und altem Kleber sein.

Ist der Untergrund uneben oder weist tiefe Risse auf, kann eine Spachtelmasse verwendet werden, um die Fläche auszugleichen. Auch eine Grundierung kann notwendig sein, um die Haftung des Bodenbelags zu verbessern. Durch eine gründliche Untergrundvorbereitung kann die Lebensdauer des Bodenbelags deutlich erhöht werden.

Werkzeugauswahl

Für das Verlegen von Bodenplatten, Terrassenplatten und anderen Materialien ist die Wahl des richtigen Werkzeugs entscheidend. Einige Werkzeuge sind unverzichtbar – wie ein Maßband, ein Bleistift, ein Cutter- oder Teppichmesser, eine Wasserwaage und ein Gummihammer. Aber auch andere Werkzeuge können je nach Situation von Vorteil sein, wie eine Stichsäge für das Zuschneiden von Bodenplatten oder ein Winkelschleifer.

Es ist wichtig, dass alle Werkzeuge in einwandfreiem Zustand sind und gut gepflegt werden, um ein sauberes und präzises Ergebnis zu erzielen. Wer bei der Werkzeugauswahl nicht spart und auf hochwertige Werkzeuge einsetzt, wird bei der Verlegung von Bodenplatten schneller und effektiver arbeiten können.

Verlegung von Bodenplatten

Beim Verlegen von Bodenplatten und Terrassenplatten sollte ein passendes Verlegemuster gewählt werden, das den gewünschten ästhetischen Effekt erzielt. Meistens wird das Dünnbettverfahren verwendet, bei dem der Kleber auf den Untergrund aufgetragen und die Platten einzeln darauf platziert werden. Schließlich ist es wichtig, die Fugen korrekt zu gestalten und das Verfugungsmaterial sorgfältig auszuwählen, um eine fest gefügte und haltbare Oberfläche zu schaffen.

Verlegung im Dünnbettverfahren

Beim Verlegen von Bodenplatten im Dünnbettverfahren wird eine spezielle Mörtelmischung als Untergrund verwendet. Diese Unterlage sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Lasten und schützt die Platten vor Durchfeuchtung. Zunächst wird der Untergrund mit einem Haftgrund behandelt, um eine bessere Haftung der Mörtelmischung zu gewährleisten. Anschließend wird der Mörtel gleichmäßig aufgetragen und mit einer Zahnkelle strukturiert.

Danach werden die Bodenplatten einzeln und mit leichtem Druck in den Mörtel gesetzt, bis alle Platten verlegt sind. Um eine gleichmäßige Fugenbreite einzuhalten, werden spezielle Fugenkreuze zwischen den Platten platziert. Der Mörtel muss danach vollständig aushärten, bevor die Platten belastet werden können.

Fugen und Verfugungsmaterial

Nachdem die Bodenplatten verlegt sind, ist es wichtig, die Fugen ordnungsgemäß zu schließen. Hierzu sollte ein geeignetes Verfugungsmaterial verwendet werden, welches nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch robust und haltbar. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Verfugungsmaterialien – z. B. Fugenmörtel, Silikon oder Epoxidharz. Je nach Art der Bodenplatten und Einsatzbereich können unterschiedliche Materialien sinnvoll sein.

Wichtig ist, dass das Verfugungsmaterial gut verteilt und sauber abgezogen wird, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Nach dem Trocknen sollten die Fugen noch einmal gereinigt werden, um eventuelle Reste des Verfugungsmaterials zu entfernen. Eine sorgfältige Verfugung sorgt nicht nur für eine optisch ansprechende Oberfläche, sondern auch für eine bessere Stabilität der Bodenplatten.

Verlegen von anderen Materialien

Für das Verlegen von anderen Bodenbelägen wie Vinylboden, Laminat oder Parkett gelten jeweils spezielle Verfahren. Beispielsweise wird der Vinylboden in der Regel schwimmend verlegt, und Laminat wird oft im Klicksystem installiert. Das Verlegen von Parkett erfordert dagegen viel Know-how und Erfahrung, da es aufgrund der natürlichen Eigenschaften des Holzes besonders sensibel reagieren kann.

Es ist daher ratsam, sich vor der Verlegung dieser Materialien genau über die Technik und die notwendigen Voraussetzungen wie die Untergrundbeschaffenheit zu informieren und im Zweifelsfall professionelle Unterstützung hinzuzuziehen.

Parkett

Parkett ist ein sehr hochwertiger Bodenbelag aus echtem Holz. Es gibt verschiedene Arten von Parkett – etwa Massiv- oder Mehrschichtparkett. Beim Verlegen ist auf eine ausreichende Untergrundvorbereitung zu achten, damit das Parkett später keine Schäden aufweist. Angeboten wird Parkett bei den meisten Herstellern bereits vorgeölt und maschinell endbehandelt, was den Vorteil hat, dass es sehr pflegeleicht ist.

Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass das Parkett fachkundig verlegt wird, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Die Verlegetechnik ist je nach Art des Parkettbodens unterschiedlich. Eine Verklebung auf dem Untergrund ist eine beliebte Variante, aber es gibt auch schwimmend zu verlegende Parkettböden. Die Wahl der Verlegetechnik ist abhängig von dem Untergrund und der Art des Parketts.

Verlegen von Vinylboden

Beim Verlegen von Vinylboden ist die Vorbereitung des Untergrunds von entscheidender Bedeutung. Dieser muss glatt, trocken und sauber sein, um eine optimale Haftung der Bodenbeläge zu gewährleisten. Vor dem Verlegen sollte der Vinylboden mindestens 48 Stunden in dem Raum akklimatisieren, in dem er verlegt werden soll. Die Verlegung kann entweder im Klebeverfahren oder als schwimmende Verlegung erfolgen.

Beim Kleben wird der Bodenbelag mit einem speziellen Klebstoff auf den Untergrund aufgetragen, während bei der schwimmenden Verlegung der Bodenbelag auf einer geeigneten Dämmunterlage ausgelegt wird. Wichtig ist es dabei, darauf zu achten, dass die Abschlussleisten und Übergangsprofile fachgerecht angebracht werden, um ein sauberes und professionelles Finish zu erzielen. Vinylboden ist pflegeleicht und wasserbeständig, was ihn ideal für Räume wie Küche und Badezimmer macht.

Verlegen von Laminat

Laminat ist eine häufig verwendete Alternative zu Parkettböden und zeichnet sich durch seine preisgünstige und robuste Beschaffenheit aus. Bevor mit der Verlegung begonnen wird, sollte der Untergrund geglättet und eventuelle Unebenheiten beseitigt werden. Anschließend wird eine Dampfbremse ausgelegt, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Nun kann der Laminatboden auf dem Untergrund verlegt werden.

Die einzelnen Platten werden dabei mithilfe eines Nut-Feder-Systems ineinander gesteckt und falls nötig auf die gewünschte Größe zugeschnitten. Dabei sollte ein kleiner Abstand zu Wänden und anderen Hindernissen eingehalten werden, damit sich das Laminat bei Temperaturschwankungen ausdehnen kann. Zum Abschluss werden noch Sockelleisten angebracht und das Laminat kann je nach Muster und Farbe des Bodens durch verschiedene Dekorationselemente ergänzt werden.

Pflege und Reinigung

Damit Bodenplatten, Terrassenplatten und andere Materialien ihre schöne Optik behalten, ist es wichtig, sie regelmäßig zu pflegen und zu reinigen. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass Sie die richtigen Reinigungsmittel verwenden und nicht zu viel Wasser benutzen, da es sonst zu Schäden kommen kann.

Bei hartnäckigen Verschmutzungen empfiehlt es sich, spezielle Reiniger zu verwenden, die das Material schonen und dennoch gründlich reinigen. Auch das regelmäßige Entfernen von Staub und Schmutz kann dazu beitragen, dass der Boden lange schön bleibt. Beachten Sie dabei auch die Herstellerangaben, um Beschädigungen zu vermeiden.

Foto: © Anselm / stock adobe

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