Aluminium schweißen – So geht’s

Aluminium ist ein (Leicht-)Metall, das inzwischen in vielen Branchen und Bereichen unseres Lebens weit verbreitet ist – von Lebensmitteln über Automobile sowie Luft- und Raumfahrttechnik bis hin zum Bauwesen.

Aus diesem Metall wurden unter anderem Autoteile, Möbel und Konserven- bzw. Getränkedosen hergestellt. Das Material bietet diverse Vorzüge im Vergleich mit Stahl oder anderen Metallen.

Aluminium – Werkstoff mit vielen Vorteilen

Aluminium ist fast immer legiert, was seine mechanischen Eigenschaften deutlich verbessert – insbesondere wenn es gehärtet wird. Die gängigen Aluminiumfolien und Getränkedosen sind beispielsweise Legierungen aus 92 % bis 99 % Aluminium. Die wichtigsten Legierungselemente sind Kupfer, Zink, Magnesium, Mangan und Silizium (z. B. Duralumin), wobei der Anteil anderer Metalle bei einigen Gewichtsprozenten liegt.

Die wichtigsten Verwendungszwecke für Aluminium sind:

  • Transportwesen: Automobile, Flugzeuge, Lastwagen, Eisenbahnwaggons, Schiffe, Fahrräder und Raumfahrzeuge. Aluminium wird hier insbesondere wegen seines geringen Gewichts verwendet.
  • Verpackungen: Dosen, Folien und Rahmen. Aluminium wird hier vorzugsweise verwendet, weil es ungiftig und splitterfrei ist.
  • Bauwesen: Fenster, Türen, Verkleidungen, Baudraht, Ummantelungen, Bedachungen. Da Stahl billiger ist, wird Aluminium meist nur verwendet, wenn Leichtigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder bestimmte technische Eigenschaften wichtig sind.
  • Anwendungen im Bereich der Elektrizität: Leiterlegierungen, Motoren und Generatoren, Transformatoren, Kondensatoren.
  • Haushalt: Eine breite Palette von Haushaltsgegenständen – von Kochutensilien bis zu Möbeln. Geringe Dichte, gutes Aussehen, einfache Herstellung und Haltbarkeit sind die Schlüsselfaktoren für die Verwendung von Aluminium im Haushalt.
  • Maschinen und Geräte: Verarbeitungsgeräte, Rohre, Werkzeuge. Aluminium wird wegen seiner Korrosionsbeständigkeit, Nicht-Pyrophorität und besonderen mechanischen Festigkeit verwendet.

Kann man Aluminium schweißen?

Das Schweißen von Aluminium ist für viele Heimwerker und Hobbybastler eine interessante Herausforderung. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass Aluminium im Vergleich zu anderen Metallen wie Stahl oder Eisen etwas anspruchsvoller zu schweißen ist. Dennoch ist es durchaus möglich, Aluminium erfolgreich zu schweißen, wenn Sie die richtigen Techniken und Vorgehensweisen anwenden.

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Aluminium ist ein leichtes, dennoch sehr festes Metall, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist. Dies bedeutet, dass es sich schnell erwärmt und abkühlt, was beim Schweißen berücksichtigt werden muss. Eine der größten Herausforderungen beim Aluminiumschweißen besteht darin, die Oxidschicht zu entfernen, die sich schnell auf der Oberfläche bildet und das Schweißen erschwert. Um Aluminium erfolgreich zu schweißen, ist es daher wichtig, eine geeignete Ausrüstung und richtige Techniken zu verwenden.

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Aluminium schweißen – So gehen Sie vor

Vorbereitung

Bevor Sie mit dem Aluminiumschweißen beginnen, sollten Sie die richtige Ausrüstung anschaffen. Dazu gehören ein Schweißgerät mit Wechselstrom, das speziell für das Schweißen von Aluminium ausgelegt ist, sowie eine Schutzgasflasche mit reinem Argon. Alternativ können Sie ein WIG Schweißgerät kaufen, das speziell für Alu konzipiert ist.

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Darüber hinaus benötigen Sie Aluminiumschweißdraht, Schleifmittel zum Entfernen der Oxidschicht, eine Drahtbürste und persönliche Schutzausrüstung – insbesondere eine Schweißerbrille und Handschuhe.

Oberflächenvorbereitung

Die Vorbereitung der Aluminiumoberfläche ist entscheidend für ein erfolgreiches Schweißergebnis. Entfernen Sie zunächst gründlich die Oxidschicht, indem Sie die Oberfläche mit einem Schleifmittel und einer Drahtbürste reinigen. Sorgen Sie dafür, dass die Oberfläche sauber und frei von Verunreinigungen ist, um eine optimale Schweißnaht zu erzielen.

Wahl der richtigen Einstellungen

Stellen Sie Ihr Schweißgerät auf den richtigen Modus ein, um Aluminium zu schweißen. Der Wechselstrommodus (AC) ist für das Aluminiumschweißen geeignet, da er das Schmelzen des Metalls ermöglicht. Stellen Sie die richtige Stromstärke und Spannung ein, um die beste Schweißleistung zu erzielen. Es ist ratsam, mit niedrigeren Einstellungen zu beginnen und diese bei Bedarf anzupassen.

Die Schweißtechnik

Beim Aluminiumschweißen ist es wichtig, eine ruhige Hand für gleichmäßige Bewegungen zu haben. Beginnen Sie mit einer Vorbereitungsschweißung, um die richtige Wärmeeinbringung zu gewährleisten. #

Führen Sie dann den eigentlichen Schweißvorgang durch, wobei Sie darauf achten sollten, dass Sie eine gleichmäßige Schweißgeschwindigkeit beibehalten und die Schweißnaht vollständig abdecken. Mit etwas Übung werden Sie schöne und gleichmäßige Schweißnähte hinbekommen.

Abschließende Arbeiten

Nach Beendigung des Schweißvorgangs entfernen Sie möglichst schnell die sich bildende Oxidschicht. Achten Sie außerdem darauf, das Material langsam und gleichmäßig abkühlen zu lassen, damit es seine schöne Optik behält und sich nicht verzieht. Die Schweißnaht kann nach dem Abkühlen poliert oder in einer anderen Art und Weise behandelt werden.

Fazit

Das Schweißen von Aluminium erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt als das Schweißen anderer Metalle. Es ist jedoch durchaus möglich, Aluminium erfolgreich zu schweißen, wenn Sie die richtigen Techniken anwenden und die notwendigen Vorbereitungen treffen.

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Die Vorbereitung ist ein wichtiger Schritt, um dafür zu sorgen, dass die Oberfläche des Aluminiums frei von Oxidschichten und Verunreinigungen ist. Durch gründliches Reinigen, Schleifen und Bürsten können Sie eine optimale Schweißnaht erzielen.

Die Wahl der richtigen Einstellungen an Ihrem Schweißgerät ist ebenfalls von großer Bedeutung. Der Wechselstrommodus ermöglicht das Schmelzen des Aluminiums, daher sollten Sie Ihr Gerät entsprechend einstellen.

Experimentieren Sie mit verschiedenen Stromstärken und Spannungen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Aluminiumschweißen erfordert also etwas Übung und Geduld, daher ist es ratsam, vor dem Schweißen an Aluminiumteststücken zu üben, um Ihre Fähigkeiten zu verbessern. Seien Sie geduldig und geben Sie sich selbst genug Zeit, um die Techniken zu beherrschen.

Foto: florianjacob.com /stock adobe

Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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